Prima(r)forscher-Treffen Baden-Württemberg
Reger Betrieb herrschte in der Experimentierwerkstatt der HASLACHSCHULE. Kollegen des baden-württembergischen Netzwerkes der „prima(r)forscher” -Schulen verbrachten einen Tag in Villingen. Die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule Kaltental aus Stuttgart, der Hartranft-Grundschule aus Freudenstadt und der Erich-Kästner-Grundschule aus Böblingen hospitierten beim naturwissenschaftlichen Unterricht in unserem Forscherlabor.
Begeistert waren sie von der tollen Ausstattung des Forscherraumes, sowie dem selbstverständlichen Arbeiten und Hantieren der HASLACHSCHÜLER mit dem Inventar des Raumes. Dieser war zu Beginn dieses Schuljahres vom Kollegium professionell eingerichtet worden. Seitdem finden hier im Rahmen des regulären Unterrichtes Forscherstunden statt. Ab dem nächsten Schuljahr, so hat unser Kollegium beschlossen, wird jede Klasse mindestens eine Schulstunde pro Woche im Experimentierraum verbringen.Auch diese konkrete Planung fand bei den Kollegen aus den baden-württembergischen Grundschulen Beachtung.
Haben sich doch alle vier Schulen beim „prima(r)forscher”-Projekt dazu bereit erklärt, ihr naturwissenschaftliches Profil zu schärfen. Auch schaffen die Schulen im Rahmen des Projekts, dessen Träger die „Deutsche Telekom Stiftung” und die „Deutsche Kinder- und Jugendstiftung” sind, eine Lernumgebung, die sowohl freies, als auch geführtes Forschen ermöglichen soll.
In regelmäßigen Abständen treffen sich die Vertreter der Schulen, um sich über den laufenden Prozess auszutauschen, um eigene Erfahrungen und Ideen weiterzugeben, aber auch um neue Impulse zu erhalten. Diese erhielten die Besucher sicher nicht nur im vorbildlich ausgestatteten Forscherlabor der Haslachschule, sondern auch bei den sich anschließenden Expertengesprächen. Hierbei leitend war Diplom-Psychologin Inge Nestele, die das Projekt betreut. Auch ein Journalist des TV-Senders 3sat sammelte Eindrücke von dem Projekt.
Gemeinsam wurden Qualitätskriterien für „prima(r)forscher”Schulen erstellt. Dabei wurde beispielsweise über folgende Fragen diskutiert: Welche konkreten Ziele verfolgen wir? Wie muss ein Forscherraum aussehen und welche Materialien müssen vorhanden sein? Wie dokumentiert oder evaluiert man den Prozess? Mit diesen Qualitätskriterien werden die Vertreter des baden-württembergischen Netzwerkes zu einem überregionalen Treffen nach Berlin reisen. Dort treffen sie Kollegen von „prima(r)forscher”-Schulen aus Brandenburg und aus Nordrhein-Westfalen. Wenn schließlich bundesweit die Qualitätskriterien festgelegt wurden, beginnt eine neue Phase des Projektes: Die bisherigen „prima(r)forscher”-Schulen unterstützen „aus der Praxis für die Praxis” weitere Schulen aus den drei beteiligten Bundesländern bei ihrer naturwissenschaftlichen Profilierung. So wird ein Qualitätsnetzwerk mit bis zu 36 Grundschulen entstehen.
Auch unsere HASLACHSCHULE wird weitere Partnerschulen durch Ideen, Impulse und konkrete Vorschläge dabei unterstützen, die Qualitätskriterien einer „prima(r)forscher”-Schule zu erfüllen.







