DIE HASLACHSCHULE

Grundschule in Villingen-Schwenningen

Haslachschule kooperiert mit Fachhochschule Furtwangen

Naturwissenschaftliche Bildung beginnt in der Grundschule!

Fliegen können die Klassenzimmer der Haslachschule zwar nicht, aber sie werden im kommenden Schuljahr für einen Tag mit dem Hörsaal und dem Labor der Fachhochschule Furtwangen im Standort Schwenningen eingetauscht. Dank der schon länger bestehenden partnerschaftlichen Kontakte der Haslachschule mit der Hochschule Furtwangen öffnet die Hochschule für Informatik, Technik, Wirtschaft und Medien an einem vorlesungsfreien Tag im September die Türen für Haslachschüler. Gerichtet wird dieses Angebot dann vor allem an diejenigen Schülerinnen und Schüler, die sich im laufenden Schuljahr schon in einer Experimentier-AG bei naturwissenschaftlichen Versuchen weitergebildet haben.

Erste Eindrücke sammelte nun das Kollegium der Haslachschule beim „Lokaltermin” in Schwenningen, bei dem der Schülerbesuch vorbesprochen wurde. Professor Dr. Heinz Meinholz, der an der Fachhochschule unter anderem die Fachgebiete Chemie, Umweltmanagement, Arbeits- und Organisationspsychologie vertritt, führte durch verschiedene Labore und Hörsäle des Instituts und stellte das seitens der Hochschule angedachte Konzept für den Schülerbesuch vor.

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Einerseits sollen die Kinder eine Einführung in die Grundregeln naturwissenschaftlichen Arbeitens erhalten, andererseits sollen sie diese Grundregeln auch gleich im Labor praktisch anwenden und beachten. Vorgesehen für den Besuch der Haslachschüler, erklärte Prof. Meinholz weiterhin, seien chromatographische Versuche. Chromatographie wird in der Chemie ein Verfahren genannt, das die Auftrennung eines Stoffgemisches durch unterschiedliche Verteilung seiner Einzelbestandteile ermöglicht.

Während es bei den Versuchen um die Trennung heterogener Substanzen geht, freuen sich die Lehrerinnen und Lehrer der Haslachschule, dass durch das gemeinsame Arbeiten dieser beiden Bildungsinstitute (scheinbar) Heterogenes zusammengeführt wird, um so die homogenen Elemente zu entdecken.

Neben der Arbeit in einer Experimentier-AG und Besuchen der Fachhochschule sammeln Schüler und Lehrer derzeit Erfahrungen mit Experimentier-Laborecken in den Klassenzimmern und bereiten alles vor für eine spezielle Forscherwerkstatt. Die Haslachschule entwickelt damit ein naturwissenschaftliches Profil, welches die bisherigen Schwerpunkte in den Bereichen Sport, Musik, Kunst, Theater, Ökologie, Leseerziehung und Zeitkultur hervorragend ergänzt. Die Haslachschule ist eine von vier ausgewählten „Prima(r)forscher-Grundschulen” in Baden-Württemberg, die Modelle für ein intensiveres Einbeziehen der Naturwissenschaften in den Unterricht der Grundschule entwickeln.