DIE HASLACHSCHULE

Grundschule in Villingen-Schwenningen

FORT in die Schweiz und GEBILDET zurück!

Am pädagogischen Tag nahm das Kollegium der HASLACHSCHULE eine weite Anreise in Kauf, um sich professionell weiterzubilden. Ging es doch in aller Frühe in das schweizerische Rorschach. Dort besuchten die Lehrerinnen und Lehrer das „Regionale didaktische Zentrum” (RDZ) der Pädagogischen Hochschule Sankt Gallen.

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Diese Institution wurde bewusst gewählt im Hinblick auf das seit zwei Jahren an unserer Schule laufende „Prima(r)forscher”-Projekt.

Im Rahmen dieses Projektes hatten schon vier Lehrer der HASLACHSCHULE an einer Fortbildung in Rorschach teilgenommen. Dies geschah damals zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der drei weiteren „Prima(r)forscher”-Schulen aus Baden-Württemberg.

Das Konzept und das Angebot des RDZ hatte damals sehr überzeugt. So wurde schon im vergangenen Herbst beschlossen, dass das gesamte Kollegium der HASLACHSCHULE Gelegenheit haben soll, hier Impulse, Anregungen und schulpraktische Tipps zum naturwissenschaftlichen Arbeiten zu erhalten.

Nach der Begrüßung durch Bruno Günter, dem Leiter des Zentrums, beschäftigten sich die Lehrer während eines Workshops mit dem Thema „Zeit und Zeitenmesser”. Unter der Leitung des Dozenten Richard Lusti galt es, mit den vorhandenen Materialien aus der Lernwerkstatt Zeitenmesser zu konstruieren. Bei der Arbeit in der Lernwerkstatt wurden natürlich viele Anregungen für die Gestaltung unseres eigenen, neu eingerichteten Forscherraumes mitgenommen. Nach dem praktischen Arbeiten gab der publizierende Dozent Gerd Oberndorfer Hintergrundwissen zum Thema. Unter anderem wurde hier die Frage gestellt, über welches Weltwissen ein Siebenjähriger verfügen muss, oder wie Naturwissenschaft möglichst ansprechend vermittelt und erlebbar gemacht werden kann. Wie das in der Schweiz geschieht, beeindruckte das gesamte Kollegium. In sogenannten „Forscherkisten”, etwa wohnwagengroßen Anhängern, befinden sich Material und genaue Anleitungen zu etwa 200 einfach durchzuführenden Versuchen, welche die unterschiedlichen Sinne ansprechen. Diese „Forscherkisten”, die „sinnvolles” Lernen ermöglichen, können wochenweise von den Schulen angefordert werden. Nach der beeindruckenden Vorführung der “Forscherkisten” schloss sich eine Diskussion mit Professor Werner Hangartner an. Hierbei ging es thematisch um offene oder geschlossene Arbeitsweise beim naturwissenschaftlichen Arbeiten: Inwieweit sollen die Kinder frei oder nach Vorlage experimentieren? Dies ist eine der grundsätzlichsten Fragen, die auch unserem Kollegium seit Beginn des „Prima(r)forscher”-Projektes immer wieder Grund zur pädagogischen Diskussion bietet.

Mit diesen vielen Informationen und Eindrücken traten die Lehrer danach  die Heimreise von der Schweiz  nach Villingen an. Uns bleibt noch an dieser Stelle, den Mitarbeitern der „Pädagogischen Hochschule Sankt Gallen” zu danken für die freundliche Aufnahme, die professionelle Fortbildung und die neuen Impulse für unsere Arbeit in der HASLACHSCHULE.