DIE HASLACHSCHULE

Grundschule in Villingen-Schwenningen

Beiträge der Kategorie ‘Zeitkultur in der Schule‘

Adventlicher Abend in der Schule

Am Abend vor Beginn der Weihnachtsferien hat der Elternbeirat und das Lehrerkollegium der HASLACHSCHULE im Rahmen des lebendigen Adventskalenders der Stadtteilinitiative neben Eltern und Schulkindern auch die Bewohner des Stadtteils Haslach/Wöschhalde zu einem abendlichen Treffen eingeladen. Bei Kinderpunsch und Glühwein versammelte man sich um ein wärmendes Lagerfeuer. Ein Chor aus Schulkindern sang adventliche Lieder und die ganz Kleinen führten engagiert und gekonnt einen Lichtertanz auf. In der Woche vorher hatten die Schulkinder zusammen mit Müttern Kekse geformt und gebacken, die an diesem Abend großen Anklang fanden.

Drittklässler ausgebildet in Erster Hilfe

Alle Drittklässler nehmen von diesem Jahr an immer zum Schuljahrsende teil an einem Ausbildungskurs in Erster Hilfe. Als Viertklässler und auch später können sie so bei kleinen Verletzungen sachgemäß helfen. Unter professioneller Anleitung von Frau Elke Bettecken lernten die Haslachschüler verschiedene Verbände und Soforthilfemaßnahmen.

Was Kinder wirklich brauchen

Schwarzwälder Bote: Hebamme und HASLACHSCHULE

Abenteuerliche Übernachtung in der Schule

Schulleben ist mehr als das Lernen von Lesen, Rechnen und Schreiben – das konnten wieder einmal unsere Zweitklässler erfahren: Ein abenteuerlicher Abend am Lagerfeuer mit dem köstlichen Stockbrot, eine Übernachtung mit dem Schlafsack im Klassenzimmer und ein gemeinsames kräftigendes Frühstück  – das sind Erlebnisse, welche die Klassengemeinschaft und die Freude am Lernen fördern.

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Den Bogen raus….

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Den Bogen raus …  hatten die Lehrkräfte der HASLACHSCHULE. Bei der Fortbildung „Intuitives Bogenschießen” wurden Fähigkeiten wie Intuition, Konzentration und innere Sammlung geschult. Durch konzentrierte Anspannung und Entspannung wird das unmittelbare Zusammenspiel von Geist und Körper erfahren. Auch wenn Pfeil und Bogen – außer bei der Projektwoche zum Thema „Indianer” (Link http://www.haslachschule.de/bildgalerie/tag-der-offenen-schule ) nicht im Klassenzimmer zum Einsatz kommen, werden den Schülerinnen und Schüler der HASLACHSCHULE diese Erfahrungen im alltäglichen Unterricht ermöglicht. Der Anspannung folgt immer eine Entspannungsphase: So werden beispielsweise geistig fordernde Unterrichtseinheiten von Sporteinheiten im Klassenzimmer abgelöst. Durch gezielte Konzentrationsübungen ermöglichen wir den Kindern ein umfassendes Lernen. Auch im Forscherraum erfahren die Kinder ihren Entdecker-Geist und das genaue (körperliche) Arbeiten in Einklang zu bringen, umso die besten Resultate zu erzielen.

Das beste Resultat bei der Fortbildung erzielte im übrigen Frau Weisenberger, die es nach 3 Stunden Training im abschließenden Wettbewerb auf bisher noch nie erreichte 90 von 120 Punkten brachte.

Grün – Gelb – Laut !

Wenn ab jetzt die Schülerinnen und Schüler in der HASLACHSCHULE rot sehen, hat das nichts mit der Gefühlslage zu tun. Vielmehr hat es mit der Lautstärke zu tun, welche augenblicklich im Klassenzimmer herrscht. Dass diese ein zu hohes Maß angenommen hat, können nun alle Lehrer und Schüler daran erkennen, dass eine im Klassenzimmer angebrachte Lärmampel auf „Rot” umstellt und – wahlweise – ein Warnton ertönt. Bei der Installationen dieses Hinweissystems geht es vor allem darum, bei unseren Schülerinnen und Schülern eine Sensibilisierung zu erreichen hinsichtlich der immer mehr zunehmenden „Lärmverschmutzung” in unserer Umgebung. Denn eine zu große Lärmbelastung macht krank.

Dies bestätigten auch Richard Beilharz von „Optik Rohr” und Inge Barth von „Die kleine Hörgalerie”.  Beide Hörgeräteakustiker  aus Villingen haben jetzt als Sponsoren den Schüler/innen der HASLACHSCHULE je eine Lärmampel überreicht. Damit wollen sie einen Beitrag dazu leisten, dass die Grundschüler bewusster mit Lärm umgehen und Hörschäden vermeiden, die bei vielen Kindern in den folgenden Jahren durch Discobesuche und falschem Ohrhörergebrauch eintreten. Die HASLACHSCHULE dankt diesen beiden Hörgeräteakustikern ganz besonders für ihre Unterstützung, welche von hohem Verantwortungsgefühl gegenüber den Schulkindern zeugt.                                                                                Weitere Lärmampeln finanzierte die Schule aus eigenen Mitteln, sodass ab sofort in jeder Klassenstufe die Lautstärke im „grünen Bereich” bleiben wird.

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Zeitkultur in der HASLACHSCHULE

In die immer weiter fortschreitende Beschleunigung  in unserer Gesellschaft wird die Schule voll einbezogen. Kinder sollen früher eingeschult werden, dafür noch früher die Schule verlassen und die Lehrkräfte sollen in immer kürzerer Zeit immer mehr Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern entwickeln.  Zeitbeschleunigende Unterrichtsmethoden, ständige Leistungsvergleiche und das permanente Schielen auf die den möglichst hohen Schulabschluss  haben Hochkonjunktur.

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Wer nicht auf das Gymnasium oder wenigstens auf die Realschule gehen kann, fühlt sich ausgesondert in die Aussichtslosigkeit. Eltern fühlen sich unter immer stärkeren Leistungs- und Zeitdruck, schaffen den Nachhilfeinstituten Milliardengewinne  oder weichen in Privatschulen aus. Symptomatisch sind die T-Shirts mit Abi-Aufdruck.

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Selbst die meisten für das Schulwesen Verantwortlichen kennen nicht mehr die Herkunft des Wortes „Schule”, das ja dem griechischen „scholé” entstammt und übersetzt heißt: Muße, Müßiggang. Die alten Griechen, die ja bekannt sind für ihre hervorragende Bildung, wussten, dass Bildung Zeit braucht, dass man Zeit braucht, um frei nachzudenken und Ideen zu entwickeln.  Interessant ist, dass gerade moderne IT-Firmen ihren Mitarbeitern wieder die Eigenzeit zubilligen, die sie benötigen, um einerseits innovative Gedanken zu produzieren, andererseits aber auch zufriedener mit ihrer Arbeit zu sein.     Wer Schüler/innen heute auf eine  Zukunft vorbereiten will, die wir alle nicht genau kennen, muss in ihnen die Kompetenz entwickeln, mit ihrer Zeit angemessen umzugehen. Um Zeitkompetenz zu erreichen, brauchen  Schüler Zeit, um selbst etwas zu tun, um zu experimentieren und Umwege gehen zu können. Das ist genau das, was moderne Hirnforscher  heute von der Schule verlangen – und es braucht mehr Zeit als zeitökonomischer Frontalunterricht oder  zeitsparende Bildschirmprogramme.

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Wir in der HASLACHSCHULE legen Wert darauf, in unserer Schule die Zeit zu kultivieren, also eine Schule mit Zeitkultur  zu sein.  Dies ist zum ersten und wesentlichen Teil unseres Schulprofils geworden.  Wir erleben, dass unsere Schüler/innen den vorgeschriebenen Lernstoff lernen, ihn darüber hinaus aber vertiefter lernen und mehr können.

Wegen dieser Besonderheit werden wir  immer wieder gebeten, an Fachbüchern mitzuwirken, Aufsätze in Fachzeitschriften zu veröffentlichen und an wissenschaftlichen Tagungen teilzunehmen. Wir kennen bisher keine weitere Schule, welche die Zeitkultur  explizit in ihr Schulprofil aufgenommen hat, freuen uns aber über jeden Kontakt zu Schulen mit ähnlichen Intentionen.

Mehr unter: “Zeitkultur in der Schule” (Kategorie auf der rechten Seite)

Allgemeines zum Thema: www.zeitkultur.com

Die Profile der HASLACHSCHULE

Als Grundschule gehen wir von dem pädagogischen Ansatz aus, dass jedes Kind seine individuellen Talente besitzt. Darum nennen wir uns auch “Entwicklungszentrum für Begabungen” ! Wir haben bewusst nicht nur ein Profil, sondern bieten unseren Schülerinnen und Schüler viele verschiedene Profile, die immer wieder einmal schwerpunktartig im Mittelpunkt stehen.

Die Fotos zeigen blitzlichtartig die Bereiche, die uns an der HASLACHSCHULE,  neben dem selbstverständlichen Unterrichten der Kulturtechniken Lesen-Rechnen-Schreiben wichtig sind. Sie wurden beim  TAG DER OFFENEN SCHULE 2009 von Schulkindern dargestellt:

Bildende Kunst

Bildende Kunst

Gesundheit

Gesundheit

Naturwissenschaften

Naturwissenschaften

Persönlichkeitsentfaltung

Persönlichkeiten

Bewegung/Sport

Bewegung/Sport

Medienerziehung

Medienerziehung

Musik

Musik

Feste und Feiern

Feste und Feiern

Demokratie lernen

Demokratie lernen

Selbstständigkeit

Selbstständigkeit

Theater/Bühne

Theater/Bühne

Ökologie

Ökologie

Schüler faszinieren mit LandArt

Anlässlich der Internationalen Musischen Tagung 2008 (IMTA) in Villingen gestaltete die HASLACHSCHULE das Foyer der Neuen Tonhalle mit Werken der Kunst-AG unter Leitung von Frau Weisenberger.

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Kunstwerke auf höchstem Niveau mit Naturmaterialien, international als “LandArt” bekannt, haben die Schülerinnen und Schüler der HASLACHSCHULE geschaffen. Mehrere tausend Besucher, darunter zahlreiche Lehrer/innen aus der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Deutschland, bewunderten, welche Talente eine Pädagogin in einem höchst kreativen Prozess bei Grundschülern entwickeln konnte.

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Mehr als 100 Fotos finden Sie in der Bildgalerie !

Volles Haus am “Tag der offenen Schule”

Unsere Schülerinnen und Schüler hatten zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern alles so gestaltet, dass Eltern und Gäste beim Rundgang durch die Schule einen Einblick in die tägliche Schularbeit bekommen konnten. Es begann mit einem fetzigen Lied der Mundharmonikagruppe und zwei eindrucksvollen Tänzen der Schülerinnen und Schüler zur Begrüßung. Die Besucher hatten Gelegenheit, zu schauen, zu fragen oder sich etwas von den „Experten”, den Schulkindern, zeigen zu lassen. Damit sollte dieser Tag Anlass für vielerlei Gespräche rund um die Schule bieten.


In diesem Jahr standen interdisziplinär alle unsere Profile im Mittelpunkt, also unsere musikalischen, künstlerischen, ökologischen, sportlichen und naturwissenschaftlichen Schwerpunkte.Am Beispiel des Lebens und der Aktivitäten berühmter Persönlichkeiten hatten sich unsere Schülerinnen und Schüler in einer Projektwoche ganzheitlich mit unterschiedlichen Schwerpunkten beschäftigt.

Alle Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren am HASLACHSCHUL-Button zu erkennen und standen gern für Fragen und Auskünfte rund um die HASLACHSCHULE zur Verfügung.Der Elternbeirat hat es freundlicherweise übernommen, alle Gäste mit Kaffee und Kuchen zu bewirten. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf wird wieder für ein Projekt der Schule verwendet.Das Lehrerkollegiums der HASLACHSCHULE und der Elternbeirat freuten sich über den guten Besuch und die Besucher genossen die vielen Eindrücke aus dem Schulleben.

Einen Querschnitt zeigt die Bildgalerie !

Zeitkultur in der Schule

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Eltern und Schüler/-innen kennen alle den ZEITdruck und Stoffdruck, unter dem sich heutzutage das vollzieht, was man allgemein “Lernen” nennt. Die permanente ZEITbeschleunigung in der Schule, die Organisation von Lernen durch ZEITmangel, wie sie weitgehend praktiziert wird, verringert permanent das, was einmal “Bildung” hieß. Schulkinder sollen immer mehr, immer früher, immer schneller und immer gleichzeitiger lernen – und können immer weniger, wie Vergleichsuntersuchungen zeigen.

Schüler sind keine Maschinen – sie brauchen ihre Zeiten, Eigenzeiten, um höchste Leistungen zu zeigen und sich als Persönlichkeiten entwickeln zu können. Dass Kinder eine Esskultur vermittelt bekommen, ist meist selbstverständlich; die Notwendigkeit, eine Zeitkultur zu pflegen, wird aber in der Regel ohne Rücksicht auf die negativen Folgen für das Kind ausgeblendet. Sind die für Kinder und Schule Verantwortlichen vielleicht selbst nicht zur Pflege einer eigenen Zeitkultur in der Lage? Ist womöglich ihre eigene Zeitkompetenz nicht über das Primitivstadium des Zeitmanagements hinausgekommen?

Wir in der HASLACHSCHULE entwickeln sehr bewusst unsere ZEITkompetenz und die unserer Schülerinnen und Schüler – das nennen wir Zeitkultur. Wir sehen darin eine zentrale formende Aufgabe, indem wir uns bemühen, als Gestalterin der eigenen ZEIT vorzuleben, wie man mit der eigenen ZEIT umgehen sollte.

“Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.” (F.Nietzsche vor über 100 Jahren)

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Inhalte des ganzen Beitrages: “Lernen in der Zeitkultur-Schule des 21. Jahrhunderts” und “Über die Entsinnlichung der Zeiterfahrungen beim Kind”

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Unser Schulprogramm im Überblick

Unsere Ziele als HASLACHSCHULE haben wir Lehrkräfte in einer Waben-Übersicht zusammengestellt. Wir haben uns gefragt, was unsere Schule auszeichnet und weiter auszeichnen soll. Dabei haben wir nicht den Anspruch, alles bereits perfekt umgesetzt zu haben. Auch ist unsere Arbeit einer laufenden Veränderung unterworfen. In Abschnitten setzen wir immer wieder andere Schwerpunkte. Aber wir kennen ein Ziel und arbeiten darauf hin. Der Weg dorthin ist für uns bereits der erste Schritt zum Ziel.ziele-der-schule_waben.jpg

Die in dieser Waben-Übersicht in Kurzform genannten Ziele werden im folgenden Teil erläutert:

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