DIE HASLACHSCHULE

Grundschule in Villingen-Schwenningen

Beiträge der Kategorie ‘Prima(r)forscher – Experimentierwerkstatt‘

Schwarzwälder Bote: Prima(r)forscher-Treffen BW

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SÜDKURIER: Treffen der Prima(r)forscher-Schulen BW

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Schwarzwälder Bote: Fachhochschule unterstützt Arbeit der HASLACHSCHULE

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Südkurier: Haslachschüler forschen im Labor der Fachhochschule

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Haslachschüler experimentieren in der Kinder-Uni

Laborluft schnuppern durften in dieser Woche fünfzehn Viertklässler der HASLACHSCHULE.  Die Schülerinnen und Schüler wurden mitsamt ihren Lehrern von Professor Dr Heinz Meinholz und Assessor Klaus Lachner an der Fachhochschule für Informatik, Technik, Wirtschaft und Medien am Standort Schwenningen begrüßt.Zu Beginn wurden die jungen Forscher in den Hörsaal gebeten, wo sie theoretisches Wissen zu den anstehenden chromatographischen Versuchen erhielten. Außerdem erörterte Professor Meinholz  Sicherheitsaspekte, die bei der gleich anstehenden Arbeit im Labor zu beachten waren.

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Hierzu konnten die Haslachschüler schon auf Vorerfahrung verweisen, hatten sie alle doch im vergangenen Jahr das Arbeiten mit Schutzbrille und Laborkittel in der Forscher-AG der Schule kennen gelernt. Mit Schutzkleidung ging es nun in das Labor der Fachhochschule, in welcher Assessor Klaus Lachner Versuche vorbereitet hatte. Die Kinder durften die verschiedenen Farbbestandteile von Fasermalern trennen.

Auch hantierten die jungen Forscher mit einfachen Chemikalien, um, ebenfalls auf chromatographischem Prinzip basierend, tolle Farbkompositionen auf Filterpapier zu schaffen. Hierbei erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch, dass bei wissenschaftlichen Versuchen immer konzentriert gearbeitet werden muss. Einige der Viertklässler, die aus Versehen die gleiche Pipette für zwei Chemikalien benutzt hatten, konnten unmittelbar die Reaktion in den entsprechenden Gefäßen erkennen: sofort verfärbten sich diese Stoffe. Nichtsdestotrotz gelangen allen Schülern wunderschöne Farbkompositionen, die sie stolz mit nach Hause nehmen durften.

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Der Kontakt zur Fachhochschule Furtwangen entstand im Rahmen des Programms „Prima(r)forscher”, an welchem die HASLACHSCHULE seit vergangenem Schuljahr teilnimmt. Ziel ist, das naturwissenschaftliche Profil der Schule zu schärfen, um so dem natürlichen Forscherdrang der Schülerinnen und Schüler weitestgehend entgegenzukommen.

Ein weiterer Schritt, neben dem Besuch der FH, war das Einrichten eines Experimentier- und Forscherraumes zu Beginn des Schuljahres. Hier werden auch all diejenigen Haslachschüler experimentieren, die leider nicht mitkommen konnten in das Labor der Fachhochschule Furtwangen.

Die Bildgalerie zeigt Eindrücke aus der Eingangsvorlesung, aus der Einweisung in die Laborarbeit,  aus den durchgeführten chemischen Experimenten und der Großdemonstration des Chromatographie-Versuches im Hof der Fachhochschule.

Forscher in der HASLACHSCHULE

Nicht nur professionelle Forscher tragen Laborkittel und Schutzbrille, sondern auch die Forscher in der HASLACHSCHULE.

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Experimente mit heißer Luft

“Warum steigt ein Heißluftballon hoch?”            Versuche auf dem Schulhof.

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Luft im schwarzen Luftsack wird warm und steigt nach oben.

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Sanitäter machen Schüler angstfrei

Wenn einmal ein Unfall passiert, dann ist das schlimm genug. Noch schlimmer aber sind die Ängste, die dann aufkommen, weil man nicht weiß, was mit einem passiert.  Zweitklässler hatten nun die Gelegenheit, von Rettungssanitätern des DRK gezeigt zu bekommen, was geschieht, wenn jemand in einem Notfall behandelt und transportiert werden muss.

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Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Furtwangen

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Grundschüler in der Fachhochschule

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Haslachschule kooperiert mit Fachhochschule Furtwangen

Naturwissenschaftliche Bildung beginnt in der Grundschule!

Fliegen können die Klassenzimmer der Haslachschule zwar nicht, aber sie werden im kommenden Schuljahr für einen Tag mit dem Hörsaal und dem Labor der Fachhochschule Furtwangen im Standort Schwenningen eingetauscht. Dank der schon länger bestehenden partnerschaftlichen Kontakte der Haslachschule mit der Hochschule Furtwangen öffnet die Hochschule für Informatik, Technik, Wirtschaft und Medien an einem vorlesungsfreien Tag im September die Türen für Haslachschüler. Gerichtet wird dieses Angebot dann vor allem an diejenigen Schülerinnen und Schüler, die sich im laufenden Schuljahr schon in einer Experimentier-AG bei naturwissenschaftlichen Versuchen weitergebildet haben.

Erste Eindrücke sammelte nun das Kollegium der Haslachschule beim „Lokaltermin” in Schwenningen, bei dem der Schülerbesuch vorbesprochen wurde. Professor Dr. Heinz Meinholz, der an der Fachhochschule unter anderem die Fachgebiete Chemie, Umweltmanagement, Arbeits- und Organisationspsychologie vertritt, führte durch verschiedene Labore und Hörsäle des Instituts und stellte das seitens der Hochschule angedachte Konzept für den Schülerbesuch vor.

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Einerseits sollen die Kinder eine Einführung in die Grundregeln naturwissenschaftlichen Arbeitens erhalten, andererseits sollen sie diese Grundregeln auch gleich im Labor praktisch anwenden und beachten. Vorgesehen für den Besuch der Haslachschüler, erklärte Prof. Meinholz weiterhin, seien chromatographische Versuche. Chromatographie wird in der Chemie ein Verfahren genannt, das die Auftrennung eines Stoffgemisches durch unterschiedliche Verteilung seiner Einzelbestandteile ermöglicht.

Während es bei den Versuchen um die Trennung heterogener Substanzen geht, freuen sich die Lehrerinnen und Lehrer der Haslachschule, dass durch das gemeinsame Arbeiten dieser beiden Bildungsinstitute (scheinbar) Heterogenes zusammengeführt wird, um so die homogenen Elemente zu entdecken.

Neben der Arbeit in einer Experimentier-AG und Besuchen der Fachhochschule sammeln Schüler und Lehrer derzeit Erfahrungen mit Experimentier-Laborecken in den Klassenzimmern und bereiten alles vor für eine spezielle Forscherwerkstatt. Die Haslachschule entwickelt damit ein naturwissenschaftliches Profil, welches die bisherigen Schwerpunkte in den Bereichen Sport, Musik, Kunst, Theater, Ökologie, Leseerziehung und Zeitkultur hervorragend ergänzt. Die Haslachschule ist eine von vier ausgewählten „Prima(r)forscher-Grundschulen” in Baden-Württemberg, die Modelle für ein intensiveres Einbeziehen der Naturwissenschaften in den Unterricht der Grundschule entwickeln.

Prima(r)forscher-Team auf Tagungen

Die prima(r)forscher-Steuergruppe des Lehrerkollegiums der HASLACHSCHULE tagte im Februar an der Universität Ulm und kam zusammen mit den anderen drei prima(r)forscher-Schulen  Baden-Württembergs. Neben vielen Anregungen standen und stehen Vorträge und Demonstrationen hochkompetenter Wissenschaftler und erfahrener Praktiker auf dem Programm.

Zu einer weiteren Tagung traf man sich im April in einer der prima(r)forscher-Schulen, der Hartranft-Schule in Freudenstadt.

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Im Juni wird die Steuergruppe für zwei Tage zu einer Tagung nach Berlin fliegen, wo alle zwölf deutschen prima(r)forscher-Schulen zusammenkommen.

Kinder als Erfinder in der Prima(r)forscher-Schule!

Wie können natürliche Neugier und Forschungsdrang von Kindern in der Grundschule gefördert werden? Wie lassen sich naturwissenschaftliche Phänomene anschaulich und spannend vermitteln? Und wie finden Schüler eigene Lernwege? Diesen Fragen wird von nun an noch intensiver an der HASLACHSCHULE nachgegangen. Schließlich wurde sie mit drei weiteren der etwa 2500 Grundschulen in Baden-Württemberg als prima(r)forscher-Schule ausgewählt. Bundesweit wurden 12 Grundschulen ausgewählt.

 

Experimentierende Lehrkräfte bei einer ersten Tagung in Stuttgart. Dipl. Psych. Inge Nestele als Moderatorin in der HASLACHSCHULE

Abb.1: Lehrkräfte bei der ersten Prima(r)forscher-Tagung in Stuttgart

Abb.2: Dipl. Psych. Inge Nestele bei der Auftaktsitzung in der HASLACHSCHULE

Der Prozess zur prima(r)-Forscher-Schule begann schon im vergangenen Schuljahr, als sich das Kollegium für eine Bewerbung um das Projekt aussprach, das von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Deutsche Telekom Stiftung getragen wird. Diese Stiftungen bemühen sich darum, die Naturwissenschaften in Schulen zu fördern. Auch die Eltern und Schüler halfen bei der Bewerbung mit und kamen in den Bewerbungsunterlagen zu Wort. Während eine Schülerin sich durch die Teilnahme am Projekt verspricht, „ die Schwerkraft einmal austricksen zu können”, wünschte sich eine Großmutter für ihr Enkelkind die Möglichkeit „den Dingen auf den Grund gehen zu können.” Ein Onkel eines Schülers fand schlicht, dass „Forschung Spaß macht.”

„Beeindruckt war die Stiftung von der Professionalität und vom Inhalt der Bewerbung”, so Diplompsychologin Inge Nestele von der Universität Ulm. Sie wird als Moderatorin den Prozess begleiten und auch als Bindeglied zu den anderen Schulen in Böblingen, Stuttgart und Freudenstadt fungieren. Vor kurzem besuchte sie die HASLACHSCHULE um die Lehrerschaft kennen zu lernen und sich vor Ort ein Bild von den derzeitig gegebenen Rahmenbedingungen zu machen.
Freude am Experimentieren erleben Schülerinnen und Schüler bereits derzeit in der Experimentier-AG der HASLACHSCHULE. Von nun an wird die Schule verstärkt an ihrer naturwissenschaftlichen Profilierung arbeiten. Dazu zählen dann die Einrichtung einer Experimentierwerkstatt, Experimentier-Ecken in jedem Klassenzimmer oder einem offenen Forschertag, an dem die Schüler ihren Eltern und der Öffentlichkeit Experimente präsentieren können.

primarforscher_3.jpg Freude am gelungenen Experiment

Abb.3: Schüler bringen Zucker zum Brennen mit Asche als Katalysator           

Abb.4: Freude über die gelungene Kerzenwaage

Um sich über die gemachten Informationen austauschen zu können, wird das Kollegium der Haslachschule regelmäßig mit den anderen ausgewählten Schulen im prima(r )forscher-Netzwerk in Kontakt treten. Allein in diesem Schuljahr werden sich die vier in Baden-Württemberg ausgesuchten Schulen zweimal treffen. „Darüber hinaus”, führte Nestele aus, „wird einmal jährlich ein Termin in Berlin stattfinden.” Dort werden dann die zwölf bundesweit ausgesuchten Schulen kooperieren.

Vom Schuljahr 2008/2009 an sollen auch weitere Schulen von den Erfahrungen der Pionierschulen profitieren. Die HASLACHSCHULE wird dann zwei weitere Schulen, die sich zur prima(r)-forscher-Schule entwickeln wollen, bei deren naturwissenschaftlicher Profilierung durch Austausch von Informationen, Methoden, Konzepten, Unterrichtsbeispielen und Materialien unterstützen. Eine wichtige Information konnte Michael Heidinger, der in diesem Jahr die Experimentier-AG leitet, jetzt schon geben: „Man muss die Kinder wirklich experimentieren lassen. Das bedeutet für die Lehrkraft dann, zuzulassen, dass ein Experiment auch ein anderes Resultat hervorbringt, als das angedachte. Nur so werden Kinder zu Erfindern.”

SCHWARZWÄLDER BOTE zum Prima(r)forscher-Start

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Prima(r)forscher-Start im SÜDKURIER

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Bakterien auf Schmutzfingern – ein Experiment

„Hände waschen? So ein Unsinn!”
So lautete ein Satz im Theaterstück „Der Klops”, das im vergangenen Jahr von unserer Theater-AG aufgeführt wurde. Die Hauptperson im Stück kam jedoch schnell zur Einsicht, dass Händewaschen kein Unsinn ist. Davon konnten sich nun auch unsere Viertklässler überzeugen.


Die Bildgalerie zeigt weitere Fotos aus dem Experimentierlabor.

In Petrischalen mit Nährboden, die wir dank Verbindung zum schweizerischen Wasserforschungs-Institut „EAWAG” erhielten, durften unsere Viertklässler Finger der linken und der rechten Hand drücken. Zuvor war eine der beiden Hände gewaschen worden, die andere jedoch nicht. Schon nach einigen Tagen konnten unsere Viertklässler erstaunliche Resultate begutachten. Auf der Seite, in welcher die dreckige Hand den Nährboden berührt hatte, waren viele unterschiedlich farbige Punkte auszumachen. Ein Zeichen, dass sich Bakterien auf dem Nährboden vermehrt hatten. Besonders die Tatsache, dass jeder dieser Punkte seinen Ursprung in einer einzigen unsichtbaren Bakterie hatte, erstaunte die Viertklässler.

Dadurch, dass sich auf der Seite, in welcher die gewaschene Hand den Nährboden berührt hatte, deutlicher weniger Punkte gebildet hatten, wurde allen vor Augen geführt: Händewaschen ist wirklich kein Unsinn. Besonders vor dem Essen oder nach dem Gang zum WC.

HASLACHSCHULE wird prima(r)forscher-Schule!

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Soeben wurde uns mitgeteilt, dass die Bewerbung unserer Schule als prima(r)forscher-Schule erfolgreich war. Alle ca. 2500 Grundschulen in Baden-Württemberg konnten sich bewerben. 4 Grundschulen, darunter die HASLACHSCHULE, wurden ausgewählt als prima(r)forscher-Schule. Die HASLACHSCHULE bildet nun ein erstes Netzwerk mit drei weiteren Grundschulen in Baden-Württemberg. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und die Deutsche Telekom Stiftung haben dieses Projekt gestartet, um ein Grundschulnetzwerk zu naturwissenschaftlichem Lernen in BW aufzubauen und zu gestalten. Im kommenden Jahr können Partnerschulen von den Erfahrungen dieser ersten prima(r)forscher-Schulen profitieren und sich anschließen. Das Projekt wird zeitgleich in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg durchgeführt, das heißt die HASLACHSCHULE gehört nun bundesweit zu den 12 prima(r)forscher-Modellschulen.
Wir danken an dieser Stelle allen Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel, die sich so zahlreich mit einem unterstützenden Meinungsbeitrag (O-Töne) für die Bewerbungsunterlagen beteiligt haben!

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.primarforscher.de

Naturwissenschaftliches Lernen

In der Grundschule wird das Fundament gelegt für viele Begabungen, auch für die künftigen Erfinder und Naturwissenschaftler. Darum legt die HASLACHSCHULE großen Wert auf das naturwissenschaftliche Lernen. Während des Unterrichts und in der Projektwoche können unsere Grundschüler mit umfangreichen Versuchsgeräten experimentieren. Die Bildgalerie gibt einige Eindrücke wieder.


Kinder “begreifen”, wenn sie etwas “begreifen”

Grundschüler begreifen am besten, wenn sie es wirklich “begreifen” können. Darum können die Schulkinder in der HASLACHSCHULE mit zahlreichen Versuchsgeräten experimentieren. Sie können mit einer Photovoltaikanlage oder einer Windkraftanlage Strom erzeugen, können den Stromverbrauch des Fernsehers messen, die Lautstärke in der Pause feststellen oder mit dem Parabolspiegel-Ofen Wasser zum Kochen bringen.

Eine Auswahl der Versuchsgeräte zeigt die Bildgalerie.


Naturwissenschaftliches Entwicklungszentrum

Erfinderwerkstatt

Schwarzwälder Bote, 17.07.2007