DIE HASLACHSCHULE

Grundschule in Villingen-Schwenningen

Beiträge der Kategorie ‘Prima(r)forscher – Experimentierwerkstatt‘

Start des regionalen prima(r)forscher-Netzwerks

Auf die Einladung des prima(r)forscher-Teams der HASLACHSCHULE zu einem ersten Treffen zum Thema “Naturwissenschaftliches Lernen” gab es so viele Anmeldungen, dass  die Teilnehmerzahl zunächst begrenzt werden musste. 20 Lehrerinnen und Lehrer aus 8 Schulen im Schwarzwald-Baar-Kreis waren gekommen, um sich zu informieren und Anregungen für die eigene Schule mitzunehmen. Nach einem theoretischen und dann praktischen Teil beschloss man, in der eigenen Schule als Multiplikator tätig zu werden und  im Frühjahr wieder zusammen zu kommen.

Fotos von der praktischen Arbeit der Lehrer/innen in der Forscherwerkstatt (Anklicken = Vergrößern!):

Firma KENDRION empfängt Haslachschüler

Nachdem sich die Viertklässler in der Forscherwerkstatt der HASLACHSCHULE  intensiv mit dem Elektromagnetismus beschäftigt hatten und selbst eigene Elektromagnete gebaut hatten, durften sie bei der heimischen Firma KENDRION direkt miterleben, wie professionelle Elektromagnete hergestellt werden. Für Schüler interessant ist, dass dieses technische Produkt geradezu unsichtbar in fast allen Geräten eingebaut ist, in einem modernen PKW sogar bis zu 300 mal.     Unter sachkundiger Anleitung durften die Haslachschüler sogar einen eigenen Elektromotor bauen. Die Haslachschülerinnen und -schüler sowie ihre Lehrer danken den Mitarbeitern der Fa. KENDRION herzlich für die vielen Eindrücke, die den Unterricht bereicherten, und die wertschätzende Betreuung.

Fotos anklicken zum Vergrößern!

Kommentar von Simone, 4b:
Wilhelm Binder –
ja so hieß der Firmengründer.
Vor kurzem war es dann so weit,
100 Jahre Firmenzeit.
1400 Menschen bauen wie ein großer Held,
Bremsen und Kupplungen in der ganzen Welt.
Elektromagnete groß und klein,
30 cm oder 5 mm, so müssen sie sein.
Wer Bremsen braucht, ist doch klar,
Siemens und Bosch, das ist mal wahr.
Mit Mützen und weißen Kitteln betreten sie diesen Raum,
sauber muss es hier ausschau´n.
Denn Ventile werden im Reinraum hergestellt
und kein Staubkorn darf in diese Welt.
Viele Berufe gibt es hier:
Elektroniker, Sekretärin und noch viele mehr.
Leider wird der Rohstoff teurer-
das ist der Firma nicht geheuer.
Im Labor macht man mit Brems´ und Kupplung Teste,
denn man will hier nur das Beste.
Ne´ Tasse bekommen , einen Elektromotor gebaut,
dann haben wir wieder zuhaus vorbeigeschaut.
Der Tag in der Firma war wirklich schön,
ich konnte viel lernen und auch sehr viel sehn.

Kommentar von Luzia, 4b:
Die Firma Kendrion bekommt 90 % der Magnete aus China geliefert. Wenn sie die Magnete aus China bekommen, sind diese noch nicht magnetisch. Die Magnete werden bei Kendrion so bearbeitet, dass sie magnetisch werden. Die Firma Kendrion stellt unterschiedlich große Magnete her.   Auf der Welt gibt es 1400 Mitarbeiter bei Kendrion. Es werden ebenfalls Bremsen bei Kendrion hergestellt und neue entwickelt. Für Bremsen werden Magnete gebraucht. Die Firma hat zwei Räume, wo die Bremsen getestet werden. Dort stellt man fest, wie viel sie aushalten können. Es gibt circa 1000 Bremsen, die bei Kendrion entwickelt wurden. Nicht nur Bremsen und Magnete, auch Autoventile werden dort hergestellt. Die Autoventile müssen immer sauber bleiben. Die Arbeiter müssen deswegen ein Haarnetz auf dem Kopf tragen, damit kein Haar in die Ventile kommt. Die Firma Kendrion-Binder feiert in diesem Jahr ihr 100jähriges Firmenjubiläum.

Schüler/innen entdecken Robotersteuerung

Programmiersprache für Grundschüler

Einsteins in der Forscherwerkstatt

Programmieren lernt man in der Grundschule

In unserer Medienwerkstatt programmieren Schüler/innen der Computer-AG selbst gebaute und fertige Roboter:

„Problemlösen“ an der HASLACHSCHULE

Wie wird man Meister im Problemlösen? – Mit dieser spannenden Frage befasste sich das Kollegium der HASLACHSCHULE im schweizerischen Rorschach im „Regionalen didaktischen Zentrum” (RDZ) der Pädagogischen Hochschule Sankt Gallen. Dies geschah im Rahmen einer „Prima(r)forscher”-Fortbildung, an welcher auch die Kolleginnen und Kollegen des „Prima(r)forscher”-Schulnetzwerkes teilnahmen.

Professor Werner Hangartner, der die Veranstaltung leitete,  verstand es, Impulse, Anregungen und schulpraktische Tipps zum unterrichtlichen Problemlösen zu vermitteln. Hierzu war es für die Lehrerinnen und Lehrer besonders eindrücklich, im Lerngarten der Hochschule mit kniffligen Problemen konfrontiert zu werden, die Ideenreichtum, systematisches Vorgehen und oftmals auch Teamarbeit erforderten. Den ganzen Beitrag lesen »

Robotik in der Grundschule

Die Schülerinnen und Schüler der HASLACHSCHULE haben die Gelegenheit, in die Grundlagen der Programmierung eingeführt zu werden. Sie “schreiben” am PC eigene Steuerungsprogramme für einen selbstgebauten Roboter und steuern diesen mit ihrem Programm.

Auf dem Bild sieht man einen Schüler, der einen “Roboter-Fußballspieler” gebaut hat und ihn so programmiert, dass er eine Kastanie in ein Tor schießt. Das Tor ist Teil des Roboters eines anderen Schülers, der dazu einen “Roboter-Torwart” konstruiert hat. Den Torwart hat er so programmiert, dass er möglichst den “Ball” hält. Wird er nicht gehalten, zählt ein Sensor automatisch die Tore.

Technik für Grundschüler/innen

Technische Abläufe, Vorgänge, Maschinen und Aufbauten lernen die Schülerinnen und Schüler der HASLACHSCHULE unter anderem mit speziellen LEGO-Baukästen:

Fortbildungen der prima(r)forscher-Lehrkräfte

Immer wieder bilden sich die Lehrkräfte der HASLACHSCHULE fort oder beteiligen sich an der Fortbildung für andere Lehrerinnen und Lehrer. Hier unsere Kolleginnen bei einem Vortrag vor Lehrkräften der Partnerschulen zu den Grundkonzepten des naturwissenschaftlichen Unterrichts.

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Beim Netzwerktreffen der drei Prima(r)forscher-Pilotschulen zusammen mit den von ihnen begleiteten  Partnerschulen in Stuttgart-Hohenheim wurden wichtige Weichen für die Arbeit im nächsten Schuljahr gestellt. Ein Vortrag von Prof. Dr. Jörg Ramseger aus Berlin machte eindrücklich deutlich, dass das weit verbreitete unreflektierte Experimentieren in Kindergärten und Grundschulen außer netten Effekten keinen unterichtlichen Wert hat.  Das Konzept, dem die Prima(r)forscher-Initiative zugrunde liegt, ist dagegen fundiert und bietet die besten Voraussetzungen, dass wirkliche Erkenntnisse bei den Schülerinnen und Schülern erreicht werden.

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Spiegelei im Sonnenschein

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Sonne brät Spiegelei

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Das Spiegelei im Solarofen

Lange mussten wir auf die Sonne warten. Jetzt kam der schuleigene Solarofen wieder zum Einsatz. Für die Schulkinder war es ein Erlebnis, wie schnell das Wasser im Brennpunkt des Hohlspiegels heiß wurde und ein Aha-Erlebnis für alle wurde es, als problemlos ein Spiegelei in der Pfanne gebraten wurde.

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Solar-Brunnen auf dem Schulhof

Am heißesten Tag des Jahres stellten die Lehrerinnen die hauseigene Fotovoltaik-Versuchsanlage in der großen Pause auf den Schulhof. Ein großes Fotovoltaik-Modul wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um, der eine Wasserpumpe im Wasserbecken antreibt. Diese pumpt dss Wasser ins Maul eines großen Fisches, der es wieder ins Wasserbecken spritzt. Die Schulkinder freuten sich über diese sonnige Abkühlung.

>>>Ein Klick auf die Bilder vergrößert sie!

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Die prima(r)forscher-Frage des Monats

Es gibt viele verschiedene Gase und Gasgemische, Luft ist eines davon.  Ein gelber und ein roter Luftballon wurden aufgeblasen und es zeigt sich, dass der rote Ballon zu Boden fällt und der gelbe Ballon nach oben fliegt. Mit einem Band verbunden nimmt der gelbe Ballon den roten sogar mit nach oben und verschwindet hoch oben  im Himmel.

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Warum ist das so? Schreibe deine Antwort wieder auf ein Blatt Papier und gib es im Sekretariat ab. Die schönste und genaueste Antwort wird wieder belohnt!

Prima(r)forscher- Bündnistreffen

Bei einem Treffen des Prima(r)forscher-Bündnisses hatte die Pilotschule HASLACHSCHULE die beiden Partnerschulen eingeladen. Die Lehrer/innen der Konrad-Witz-Schule aus Rottweil und der Grund- und Werkrealschule Schömberg in der HASLACHSCHULE  besichtigten die Forscherwerkstatt und tauschten sich praktisch und theoretisch über naturwissenschaftliche Unterrichtsmodelle aus.

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Kleine Forscher ganz groß

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Tiefgang und Höhenflug beim „Tag der offenen Schule“

Für die zahlreichen Besucher begann der „Tag der offenen Schule 2010″ mit einem Blick auf über 400 Luftballons. Diese wurden von allen Schülerinnen und Schülern der HASLACHSCHULE beim gemeinsamen Eröffnungstanz zu Nenas „99 Luftballons” in Bewegung gebracht. Als zum Ende des Liedes die Luftballons in Richtung Himmel schnellten, waren auch die meisten Wolken verzogen.

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Trotz des angenehmen Wetters zog es aber alle Festbesucher zuerst einmal in die Räumlichkeiten der Schule. Dort waren in den Klassenzimmern und Fachräumen Resultate der vorangegangenen Projektwoche zu bestaunen. Für den Überbegriff „Naturerlebnisse” hatte sich das Kollegium entschieden, auch im Hinblick auf das seit drei Jahren an unserer Schule laufenden Initiative „Prima(r)forscher” war diese Entscheidung gefallen. Und so stand das Forschen in der Projektwoche im Mittelpunkt.

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Grün – Gelb – Laut !

Wenn ab jetzt die Schülerinnen und Schüler in der HASLACHSCHULE rot sehen, hat das nichts mit der Gefühlslage zu tun. Vielmehr hat es mit der Lautstärke zu tun, welche augenblicklich im Klassenzimmer herrscht. Dass diese ein zu hohes Maß angenommen hat, können nun alle Lehrer und Schüler daran erkennen, dass eine im Klassenzimmer angebrachte Lärmampel auf „Rot” umstellt und – wahlweise – ein Warnton ertönt. Bei der Installationen dieses Hinweissystems geht es vor allem darum, bei unseren Schülerinnen und Schülern eine Sensibilisierung zu erreichen hinsichtlich der immer mehr zunehmenden „Lärmverschmutzung” in unserer Umgebung. Denn eine zu große Lärmbelastung macht krank.

Dies bestätigten auch Richard Beilharz von „Optik Rohr” und Inge Barth von „Die kleine Hörgalerie”.  Beide Hörgeräteakustiker  aus Villingen haben jetzt als Sponsoren den Schüler/innen der HASLACHSCHULE je eine Lärmampel überreicht. Damit wollen sie einen Beitrag dazu leisten, dass die Grundschüler bewusster mit Lärm umgehen und Hörschäden vermeiden, die bei vielen Kindern in den folgenden Jahren durch Discobesuche und falschem Ohrhörergebrauch eintreten. Die HASLACHSCHULE dankt diesen beiden Hörgeräteakustikern ganz besonders für ihre Unterstützung, welche von hohem Verantwortungsgefühl gegenüber den Schulkindern zeugt.                                                                                Weitere Lärmampeln finanzierte die Schule aus eigenen Mitteln, sodass ab sofort in jeder Klassenstufe die Lautstärke im „grünen Bereich” bleiben wird.

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Experiment des Monats

Immer wieder kommt es vor, dass Gegenstände wie magnetisch aneinander “kleben” , ähnlich wie die Schokoladenpackungspapiere an den Händen der Schüler haften.

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Frage ist:  Wo überall kannst du diese interessante Beobachtung machen?

Sammle solche Beobachtungen, schreibe sie auf (oder male sie) und gib die Sammlung im Sekretariat ab!

Wie immer stellen wir die interessantesten Beiträge beim nächsten Experiment des Monats vor!