DIE HASLACHSCHULE

Grundschule in Villingen-Schwenningen

Beiträge der Kategorie ‘PISA-IGLU-Schulpolitik‘

Die Profile der HASLACHSCHULE

Als Grundschule gehen wir von dem pädagogischen Ansatz aus, dass jedes Kind seine individuellen Talente besitzt. Darum nennen wir uns auch “Entwicklungszentrum für Begabungen” ! Wir haben bewusst nicht nur ein Profil, sondern bieten unseren Schülerinnen und Schüler viele verschiedene Profile, die immer wieder einmal schwerpunktartig im Mittelpunkt stehen.

Die Fotos zeigen blitzlichtartig die Bereiche, die uns an der HASLACHSCHULE,  neben dem selbstverständlichen Unterrichten der Kulturtechniken Lesen-Rechnen-Schreiben wichtig sind. Sie wurden beim  TAG DER OFFENEN SCHULE 2009 von Schulkindern dargestellt:

Bildende Kunst

Bildende Kunst

Gesundheit

Gesundheit

Naturwissenschaften

Naturwissenschaften

Persönlichkeitsentfaltung

Persönlichkeiten

Bewegung/Sport

Bewegung/Sport

Medienerziehung

Medienerziehung

Musik

Musik

Feste und Feiern

Feste und Feiern

Demokratie lernen

Demokratie lernen

Selbstständigkeit

Selbstständigkeit

Theater/Bühne

Theater/Bühne

Ökologie

Ökologie

Grundschule – die einzige deutschlandweite Gesamtschule

Die Lehrerinnen und Lehrer an der Grundschule beherrschen eine besondere Kunst: Sie unterrichten Kinder aus allen Begabungsbereichen: Das Kind, welches eine besondere Förderung benötigt, genauso wie das Kind, welches leicht lernt und ständig gefordert werden muss.Sie unterrichten aber nicht nur, sondern wirken maßgeblich an der Erziehung der Kinder mit und vermitteln die Werte, welche die späteren Erwachsenen einmal im Leben als sozial verantwortliche Persönlichkeiten auszeichnen.Dass dieses Lernen in gemischten Gruppen, kennzeichnend für die Gesamtschule, erfolgreich ist, zeigen die positiven Ergebnisse der IGLU-Untersuchungen (siehe auch: PISA-IGLU-Schulpolitik)!

Welchen Weg unsere Schulkinder einmal gehen werden, wissen wir nicht.   Darum sagen wir an der HASLACHSCHULE:

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Hochbegabte Kinder – fordern und auch fördern?

Überall schallt es: „Deutschland darf nicht abhängen! Wir müssen etwas tun für hochbegabte Kinder! Die „Elite” muss gefördert werden!” Und so entstehen Elite-Universitäten, für Kinder werden Kinder-Unis und Hochbegabtenprogramme veranstaltet, man schult möglichst mit 5 Jahren ein und die Medien stürzen sich auf sogenannte Wunderkinder, die dann als Vorbilder herausgestellt werden.
Immer mehr Eltern werden verunsichert und glauben, sie versäumten etwas, wenn ihr Kind den letzten freien Nachmittag nicht noch mit einem Hochbegabten-Spezialprogramm verbringt.

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So oder so?

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An unserer Schule sehen wir durchaus, dass es Kinder mit unterschiedlichen Begabungen und Lernvoraussetzungen gibt. Deshalb vergeben wir aber bewusst nicht den Stempel „Hochbegabt!”, weil die Persönlichkeit eines Kindes wesentlich mehr umfasst als nur die Fähigkeit, Wissen anzuhäufen.

Auch wenn es die Medien anders darstellen: Wer bei „Wer wird Millionär” alle Fragen beantworten kann, ist noch lange nicht gebildet! Im übrigen gibt es hochbegabte Bankräuber und hochintelligente kriminelle Wirtschaftsmanager, denen aber offensichtlich wichtige Kompetenzen fehlen.
Bildung umfasst mehr als das, womit man heute sogenannte Hochbegabte schmückt!

Darum machen wir an unserer Schule zahlreiche Angebote für alle unsere Schüler statt nur für sogenannte Hochbegabte. Auch im Unterricht differenzieren unsere Lehrkräfte so, dass der gefordert wird, dem das Lernen leichter fällt, und der gefördert wird, der beim Lernen mehr Zeit braucht!
Und in besonderen Fällen raten wir auch dazu, die Eingangsstufe um ein Jahr abzukürzen.
Ein jedes Kind ist begabt – wir sehen unsere Aufgabe gerade darin, im Kind alles das zu entwickeln, was in ihm an Möglichkeiten angelegt ist! Darum nennen wir uns nicht einfach „Grundschule”, sondern: „Entwicklungszentrum für Begabungen”.

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IGLU 2007 – Die Grundschule ist Spitze!

Wilfried Bos, Leiter der Internationalen Grundschulstudie IGLU, über die guten Ergebnisse für die deutschen Grundschüler 2007 (Auszüge aus einem Interview):

Deutschland im obersten Viertel unter 45 Nationen – Die Grundschule hat ihre Hausaufgaben gemacht! Die Grundschule hat sich in den vergangenen Jahren so sehr verändert wie keine andere Schulart. Die Lehrer probieren neue Lernformen, statt im Dreiviertelstundentakt arbeiten sie mit Wochenarbeitsplänen. Die Kinder dürfen mehr experimentieren. Es ist eine sehr aufgeweckte und lebendige Schulform. Das Wichtigste scheint mir aber, dass die Lehrer gelernt haben, mit den Besonderheiten jedes Kindes umzugehen, statt ihm einen Einheitsbrei vorzusetzen. Sie schaffen es, den natürlichen Lerneifer zu erhalten.

Die modernen Grundschullehrer sind die besseren Pädagogen. Gymnasiallehrer unterrichten Fächer, Grundschullehrer unterrichten Kinder. Sie haben übrigens auch keine Alternative. Sie wissen, diese Schüler haben wir vier Jahre lang , auch wenn sie schwierig oder anstrengend sind.

Die Eltern sind immer aber noch der entscheidende Erfolgsfaktor. Die Grundschule kann zwar einiges kompensieren, aber die Herkunft ist immer noch wichtig.

PISA kennt jeder – und was ist mit IGLU?

Internationale Leistungsvergleiche bestätigen die gute Arbeit der Grundschulen
Kurz nachdem die Ergebnisse der PISA-Studie erschien, wurden die Ergebnisse der IGLU-Studie veröffentlicht, doch während jeder wie gebannt auf die schlechten Ergebnisse der deutschen Schüler laut PISA starrte, nahm kaum jemand die guten Ergebnissen der deutschen Schüler laut IGLU wahr. IGLU ist nämlich eine internationale Vergleichsstudie von Grundschülern, während die PISA-Studie die viel älteren 15-Jährigen untersuchte.
Wie kommt es, dass die Grundschulen leistungsfähige Schüler entlassen und diese als 15-Jährige nur noch schlechte Leistungen zeigen?

Mehr dazu und außerdem Meinungen kompetenter Fachleute lesen Sie im ganzen Beitrag:

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