DIE HASLACHSCHULE

Grundschule in Villingen-Schwenningen

Beiträge der Kategorie ‘Organisationsentwicklung‘

Grundschule – die einzige deutschlandweite Gesamtschule

Die Lehrerinnen und Lehrer an der Grundschule beherrschen eine besondere Kunst: Sie unterrichten Kinder aus allen Begabungsbereichen: Das Kind, welches eine besondere Förderung benötigt, genauso wie das Kind, welches leicht lernt und ständig gefordert werden muss.Sie unterrichten aber nicht nur, sondern wirken maßgeblich an der Erziehung der Kinder mit und vermitteln die Werte, welche die späteren Erwachsenen einmal im Leben als sozial verantwortliche Persönlichkeiten auszeichnen.Dass dieses Lernen in gemischten Gruppen, kennzeichnend für die Gesamtschule, erfolgreich ist, zeigen die positiven Ergebnisse der IGLU-Untersuchungen (siehe auch: PISA-IGLU-Schulpolitik)!

Welchen Weg unsere Schulkinder einmal gehen werden, wissen wir nicht.   Darum sagen wir an der HASLACHSCHULE:

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Hochbegabte Kinder – fordern und auch fördern?

Überall schallt es: „Deutschland darf nicht abhängen! Wir müssen etwas tun für hochbegabte Kinder! Die „Elite” muss gefördert werden!” Und so entstehen Elite-Universitäten, für Kinder werden Kinder-Unis und Hochbegabtenprogramme veranstaltet, man schult möglichst mit 5 Jahren ein und die Medien stürzen sich auf sogenannte Wunderkinder, die dann als Vorbilder herausgestellt werden.
Immer mehr Eltern werden verunsichert und glauben, sie versäumten etwas, wenn ihr Kind den letzten freien Nachmittag nicht noch mit einem Hochbegabten-Spezialprogramm verbringt.

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So oder so?

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An unserer Schule sehen wir durchaus, dass es Kinder mit unterschiedlichen Begabungen und Lernvoraussetzungen gibt. Deshalb vergeben wir aber bewusst nicht den Stempel „Hochbegabt!”, weil die Persönlichkeit eines Kindes wesentlich mehr umfasst als nur die Fähigkeit, Wissen anzuhäufen.

Auch wenn es die Medien anders darstellen: Wer bei „Wer wird Millionär” alle Fragen beantworten kann, ist noch lange nicht gebildet! Im übrigen gibt es hochbegabte Bankräuber und hochintelligente kriminelle Wirtschaftsmanager, denen aber offensichtlich wichtige Kompetenzen fehlen.
Bildung umfasst mehr als das, womit man heute sogenannte Hochbegabte schmückt!

Darum machen wir an unserer Schule zahlreiche Angebote für alle unsere Schüler statt nur für sogenannte Hochbegabte. Auch im Unterricht differenzieren unsere Lehrkräfte so, dass der gefordert wird, dem das Lernen leichter fällt, und der gefördert wird, der beim Lernen mehr Zeit braucht!
Und in besonderen Fällen raten wir auch dazu, die Eingangsstufe um ein Jahr abzukürzen.
Ein jedes Kind ist begabt – wir sehen unsere Aufgabe gerade darin, im Kind alles das zu entwickeln, was in ihm an Möglichkeiten angelegt ist! Darum nennen wir uns nicht einfach „Grundschule”, sondern: „Entwicklungszentrum für Begabungen”.

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Unsere Schule als lernende Organisation

Wir verstehen unsere Schule als “Lernende Organisation”.  Unser Anspruch: Eine Schule, in der Kinder lernen sollen, sollte selbst auch auf allen Gebieten lernen. Eine “Lernende Organisation Schule” hat selbstverständlich einen effizienten und optimal gestalteten Unterricht im Blick, will aber bewusst darüber hinaus alle weiteren Elemente mitberücksichtigen und beeinflussen, welche die Qualität des Unterrichts positiv oder negativ beeinträchtigen können.
Faktoren wie Teamarbeit, Führungsstil, Kommunikation, Zeitkultur, Persönlichkeitsentwicklung, Elternzusammenarbeit, Fortbildung oder Konferenzkultur bestimmen ganz entscheidend die schulische Arbeitszufriedenheit und den Arbeitserfolg mit.

Die Erfahrung zeigt, dass Veränderungen, die nur auf die einzelnen Personen oder eine Gruppe zielen, nicht dauerhaft bleiben, wenn sich die Struktur des Arbeitsumfeldes nicht verändert. Der Ansatz der Organisationsentwicklung (OE) ermöglicht die Selbstentwicklung der Mitarbeiter/-innen und eine Selbsterneuerung der gesamten Organisation Schule vor Ort. Dabei wird die einzelne Schule als Ort der Veränderung gesehen.

OE ist ein offenes, planmäßiges, zielorientiertes und langfristiges Vorgehen
im Umgang mit Veränderungsabsichten in einem sozialen System,
wie es die Schule darstellt. Grundlage ist eine gemeinsame

Situationsanalyse und der Ansatz bei den Alltagsproblemen.
Wer sich auf einen OE-Prozess einlässt,

  • nimmt sich die dafür nötige Zeit,
  • bezieht alle Betroffenen aktiv ein,
  • ist bereit, sich und sein Verhalten zu hinterfragen,
  • ist offen für neue Denkansätze und Visionen
  • und ist gewillt, bewusst mehr Freiheit und Verantwortung zu tragen.

OE geschieht immer in einem prozessorientierten Vorgehen,
d.h. alles vollzieht sich in einem gemeinsamen Entwicklungsweg, der immer wieder neu reflektiert und kontinuierlich weitergeführt wird.
Dabei werden alle Einflusskomponenten immer im Systemzusammenhang berücksichtigt und alle als wirksam erkannten Kräfte werden in den Problemlösungsprozess mit einbezogen. Die Betroffenen selbst sind die, welche die Veränderung steuern, und diese Veränderung vollzieht sich in dem Tempo, wie es die Beteiligten schaffen und ermöglichen.
Dieser Entwicklungsweg ist zwar nicht konfliktfrei, aber er hilft, mit Konflikten konstruktiver umzugehen. Er macht damit handlungsfähiger und lässt die schulische Arbeit sinnerfüllter werden.

Wir sind auf diesem Weg und profitieren von den guten Erfahrungen!

“Bevor wir Entscheidungen treffen, nehmen wir uns die Zeit, um uns mit großer Aufmerksamkeit für die Sachlage die Kompetenz zu erwerben, die für eine gute Entscheidung notwendig ist.”

Eine Organisation, die den Heranwachsenden das Lernen vermitteln will, kann dies nur tun, wenn sie selbst lernt. Es gehört also zur professionellen Aufgabe einer jeden Mitarbeiterin und eines jeden Mitarbeiters in der Schule, dazuzulernen.
Das Wissen, die Kompetenz, sind an unserer Schule die Grundlage von Entscheidungen, nicht Rangstufen oder Stellungen in der Hierarchie.
Das setzt voraus, dass man sich Zeit nimmt, um seine Arbeit kritisch zu reflektieren, und dass man mit großer Aufmerksamkeit das Geschehen in der Schule verfolgt und damit erst erkennt, was gut läuft und was verbessert werden kann.

Wir sind achtsam und prüfen,

ob wir die Dinge richtig machen und

ob es überhaupt die richtigen Dinge sind,

ob wir manche Dinge anders machen müssen

oder ob es sinnvoll ist, ganz andere Dinge zu machen!

Die Kooperation mit den Kindergärten

Im Einzugsbereich der HASLACHSCHULE gibt es drei Kindertagesstätten:

  • Kindertagesstätte „Am Ziegelbach” mit Hort
  • Kindertagesstätte „Wöschhalde”
  • Kindertagesstätte „Petrus”

Wir unterstützen die im Kindergarten geleistete Arbeit mit aller Kraft, weil hier, neben dem Elternhaus, die wichtigen Grundfunktionen für das Lernen vermittelt werden. Wir pflegen einen regelmäßigen Kontakt zu den Erzieherinnen und informieren uns gegenseitig über unsere Arbeit. Bei der Frage, ob und wann ein Kind eingeschult werden soll, sind uns die Langzeit-Beobachtungen der Erzieherinnen eine wichtige und unverzichtbare Hilfe.  Eine Lehrkraft unserer Schule hält als Kooperationslehrer/-in laufend Kontakt zu je einem Kindergarten.

Im letzten Jahr vor der Einschulung dürfen die künftigen Erstklässler bereits mehrfach die Schule besuchen. Nach einem Kennenlernen des Schulhauses am Nachmittag erleben die Kindergartenkinder eine ganz spezielle Schulstunde. Später werden sie schon einmal darauf vorbereitet, wie sie als künftige „Prima(r)forscher” experimentieren werden. Dann nehmen die künftigen Schulkinder an einer ganz normalen Unterrichtsstunde in der 1. Klasse teil und dürfen in der Sporthalle erleben, wie es im Sportunterricht zugeht. Dabei werden sie von älteren Schülerinnen und Schülern eingeführt und betreut.

Auch die Eltern der künftigen Schulanfänger können bereits im Kindergarten an einem Elterninformationsabend der  HASLACHSCHULE teilnehmen und werden zu zwei weiteren Elternabenden in der Schule eingeladen noch bevor ihr Kind in die Schule kommt. So sind auch sie rundum informiert, können alles sinnvoll vorbereiten und sich genauso unbelastet wie ihr Kind auf den ersten Schultag freuen.

Diese Übersicht zeigt den Ablauf unserer Kooperation mit den Kindertagesstätten vom Beginn des letzten Kindergartenjahres bis zur Einschulung:

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Dank des intensiven Austausches konnten auch die Arbeitspläne von Schule und Kindergarten optimal aufeinander abgestimmt werden. Die im Kindergarten häufig im Spiel erworbenen Kompetenzen sind Grundlagen für das schulische Lernen, weshalb die Lehrerinnen und Lehrer der HASLACHSCHULE die vorbereitenden Arbeiten der Erzieherinnen sehr hoch wertschätzen.

Auf keinen Fall soll die Kooperation eine Verschulung des Kindergartens erreichen. Alle Verantwortlichen sind sich einig, dass die allgemein propagierte Verfrühung und Beschleunigung nicht unterstützt werden soll. Die „Heimat” der Fünfjährigen bleibt ihr Kindergarten. Sie lernen die Schule zwar kennen und bauen Ängste ab, aber sie erleben den ersten Schultag – und die Freude darauf – noch als echten und neuen Entwicklungsschritt.

Vitamin K- Unsere Leitlinien

Wir arbeiten mit den sieben K-Vitaminen

K

ommunikation
Wir arbeiten ständig daran, untereinander, aber auch mit den Kindern, den Eltern und der Öffentlichkeit klar und offen zu kommunizieren.
Wir sind stets offen für das Gespräch und für konstruktive Anregungen -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ompetenz
Unser pädagogisches Wissen und Können entwickeln wir in schulinternen und externen Fortbildungen ständig weiter und holen uns auch Fortbildner in die Schule.
Nur so sind wir auf dem neuesten Stand der Entwicklungen und der Lernforschung -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ollegialität
Eine jede Person im Lehrerkollegium hat ihre Schwerpunkte. Wir arbeiten als Team zusammen und ergänzen uns gegenseitig in dieser Vielfalt. In unserer Schule ist jeder geschätzt, ob Reinigungskraft oder Lehrkraft.
Nur so kann die Organisation Schule Optimales leisten -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

reativität
Nicht alle neuen Ideen erfordern Geld. Wo Geld fehlt, setzen wir kreative Ideen ein oder packen selbst mit an, um unsere Ziele zu erreichen.
Veränderungen beginnen im Kopf, darum sind alle kreativen Impulse willkommen -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

onzepte
Wir werden unterstützt von verschiedenen Institutionen, weil wir nachhaltige Konzepte für fundierte moderne Grundschularbeit entwickeln.
Man unterstützt unsere Maßnahmen, weil man sich davon überzeugt hat, dass wir sorgfältig haushalten, achtsam mit allem umgehen und das Investierte gut angelegt ist -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ooperation
Wir arbeiten eng mit allen Institutionen in unserem Umfeld zusammen, sei es mit den Kindergärten, den verschiedenen Ämtern, den Beratungsstellen oder kompetenten Einzelpersonen.
Damit erweitern wir unsere Kompetenzen -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ritische Evaluation
Laufend überprüfen wir uns selbst in Hinblick auf unsere Ziele. In einem permanenten Dialog verändern wir unser Handeln und passen es den neuen Bedingungen an.
Die Qualität unserer für die weitere Schullaufbahn so entscheidenden Grundschularbeit verbessern wir damit in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Furtwangen

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Prima(r)forscher-Team auf Tagungen

Die prima(r)forscher-Steuergruppe des Lehrerkollegiums der HASLACHSCHULE tagte im Februar an der Universität Ulm und kam zusammen mit den anderen drei prima(r)forscher-Schulen  Baden-Württembergs. Neben vielen Anregungen standen und stehen Vorträge und Demonstrationen hochkompetenter Wissenschaftler und erfahrener Praktiker auf dem Programm.

Zu einer weiteren Tagung traf man sich im April in einer der prima(r)forscher-Schulen, der Hartranft-Schule in Freudenstadt.

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Im Juni wird die Steuergruppe für zwei Tage zu einer Tagung nach Berlin fliegen, wo alle zwölf deutschen prima(r)forscher-Schulen zusammenkommen.

“Schalte bitte die Tafel an!”

Auch die Lehrer der HASLACHSCHULE ließen es sich nicht entgehen, die Bildungsmesse „Didacta” zu besuchen. In Stuttgart galt es, sich über didaktische Erkenntnisse bezüglich des zukünftigen Unterrichts zu informieren und neue Ideen zu sammmeln. So wagten unsere Lehrer unter anderem auch einen Blick in das Klassenzimmer von morgen und staunten  über die „Touchscreen”-Tafel, die alle Funktionen eines Computers im Klassenzimmer unterrichtsgerecht nutzbar macht.

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Darüber hinaus verfolgte unser Kollegium Podiumsdiskussionen und erwarb ansprechendes Arbeitsmaterial, welches schon bald den Unterricht an unserer HASLACHSCHULE bereichern wird.

Leider gehörte die Multimedia-Tafel (noch) nicht dazu.

Der Schülerrat hat getagt

Soeben hat der Schülerrat getagt, der sich aus je zwei Klassensprechern der Klassen 2-4 zusammensetzt. Zahlreiche Anregungen, kritische Punkte und Wünsche, die vorher im jeweiligen Klassenrat besprochen worden waren, wurden geäußert und sehr gewissenhaft diskutiert. Das Ergebnis: Schulleitung, Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler waren sehr zufrieden und jeder hat nun eine Menge “Hausaufgaben” zu erledigen.

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Zeitkultur in der Schule

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Eltern und Schüler/-innen kennen alle den ZEITdruck und Stoffdruck, unter dem sich heutzutage das vollzieht, was man allgemein “Lernen” nennt. Die permanente ZEITbeschleunigung in der Schule, die Organisation von Lernen durch ZEITmangel, wie sie weitgehend praktiziert wird, verringert permanent das, was einmal “Bildung” hieß. Schulkinder sollen immer mehr, immer früher, immer schneller und immer gleichzeitiger lernen – und können immer weniger, wie Vergleichsuntersuchungen zeigen.

Schüler sind keine Maschinen – sie brauchen ihre Zeiten, Eigenzeiten, um höchste Leistungen zu zeigen und sich als Persönlichkeiten entwickeln zu können. Dass Kinder eine Esskultur vermittelt bekommen, ist meist selbstverständlich; die Notwendigkeit, eine Zeitkultur zu pflegen, wird aber in der Regel ohne Rücksicht auf die negativen Folgen für das Kind ausgeblendet. Sind die für Kinder und Schule Verantwortlichen vielleicht selbst nicht zur Pflege einer eigenen Zeitkultur in der Lage? Ist womöglich ihre eigene Zeitkompetenz nicht über das Primitivstadium des Zeitmanagements hinausgekommen?

Wir in der HASLACHSCHULE entwickeln sehr bewusst unsere ZEITkompetenz und die unserer Schülerinnen und Schüler – das nennen wir Zeitkultur. Wir sehen darin eine zentrale formende Aufgabe, indem wir uns bemühen, als Gestalterin der eigenen ZEIT vorzuleben, wie man mit der eigenen ZEIT umgehen sollte.

“Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.” (F.Nietzsche vor über 100 Jahren)

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Inhalte des ganzen Beitrages: “Lernen in der Zeitkultur-Schule des 21. Jahrhunderts” und “Über die Entsinnlichung der Zeiterfahrungen beim Kind”

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Schule mit Umweltmanagementsystem EMAS

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Im Jahr 2001 wurde die HASLACHSCHULE zertifiziert und validiert nach dem von der EU erstellten Umweltmanagementsystem nach EMAS (Öko-Audit). Dieses vorwiegend in der Wirtschaft angesiedelte Verfahren gehört zu den anspruchsvollsten Audits und übertrifft die Anforderungen nach ISO14.001 (Umweltmanagement).

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Das Zertifikat sollte in Abständen auf seine Gültigkeit überprüft werden (Revalidierung), was wir uns als Schule leider finanziell nicht mehr leisten können.  Wir erhalten aber auch weiterhin durch laufende Projekte und Evaluation unseren hohen Umweltqualitätsanspruch.

Mehr über: “Unser Öko-Audit” und “Unsere Umweltleitlinien” im ganzen Beitrag:

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Unser Schulprogramm im Überblick

Unsere Ziele als HASLACHSCHULE haben wir Lehrkräfte in einer Waben-Übersicht zusammengestellt. Wir haben uns gefragt, was unsere Schule auszeichnet und weiter auszeichnen soll. Dabei haben wir nicht den Anspruch, alles bereits perfekt umgesetzt zu haben. Auch ist unsere Arbeit einer laufenden Veränderung unterworfen. In Abschnitten setzen wir immer wieder andere Schwerpunkte. Aber wir kennen ein Ziel und arbeiten darauf hin. Der Weg dorthin ist für uns bereits der erste Schritt zum Ziel.ziele-der-schule_waben.jpg

Die in dieser Waben-Übersicht in Kurzform genannten Ziele werden im folgenden Teil erläutert:

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Anmerkungen zum Sinn eines Schulprogramms

Auf die Gesellschaft und damit auf jeden einzelnen Menschen kommen in einem rasanten Tempo Entwicklungen zu, die wir heute noch gar nicht überschauen können. Ganz besonders und in erster Linie ist man hier als Eltern gefordert, den jungen Menschen auf die Welt von morgen vorzubereiten. Dies geht aber nicht mehr mit den Denkweisen und Mitteln von gestern. Die Grundschule schafft das Fundament für das künftige Lernen und die alles entscheidende Freude am Lernen.
Selbstverständlich muss die Grundschule die Vermittlung der Kulturtechniken Lesen-Rechnen-Schreiben (wozu auch der Umgang mit den modernen Medien gehört) leisten, und zwar effizient und optimal auf dem Stand der heutigen Lernpsychologie und Pädagogik. Doch schon lange nicht mehr reicht das aus. In der Grundschule geht es um mehr! Es geht um Werte!

Es geht darum, die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen – und sie stehen mitten in der Welt, die ihnen alles ungefiltert anbietet. Ob wir es gut finden oder nicht – wir müssen uns dem stellen und unsere Kinder stark machen, damit sie sich in der Zukunft zu stabilen Persönlichkeiten entwickeln.
In immer stärkerem Maße sind wir gefordert, die Sinne der Kinder zu entwickeln, die Wahrnehmung zu schulen, damit unsere Schülerinnen und Schüler überhaupt in der Lage sind, Unterschiede zu erkennen, selbstbewusst Entscheidungen zu treffen und Prioritäten zu setzen – kurz: sich stets die Wertefrage zu stellen. Das war der Grund, warum wir als Lehrkräfte ein ganzheitliches und umfassendes Wertebild als Zielsetzung unserer Schule zusammengestellt haben, unser Handeln daran orientieren, es in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) optimieren und permanent überprüfen bzw. evaluieren.

„Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er dort ankommt!”

Das Leitbild der HASLACHSCHULE

Gemeinsam auf dem Weg

Das Leitbild der HASLACHSCHULE ist vom Lehrerkollegium, dem Elternbeirat, dem Schulpersonal in einem längeren gemeinsamen Prozess entwickelt und von der Gesamtlehrerkonferenz, dem Elternbeirat und der Schulkonferenz Anfang 2005 als bindend verabschiedet worden.

Das Leitbild will….
…. die gemeinsamen Werte, Ziele und Visionen unserer Schule aufzeigen.
…. offen legen, was wir unter Bildung und Erziehung verstehen.
…. der Entwicklung der Schule als Orientierung dienen.
…. der Öffentlichkeit das Profil unserer Schule näher bringen.

Eingangshalle

Gemeinsam auf dem Weg

Gemeinsam mit den Eltern und unseren außerschulischen Partnern wirken wir darauf hin, die Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Wertschätzung
Wir gehen liebevoll und freundlich miteinander um, indem wir die Persönlichkeit des Anderen achten. Das schließt auch ein, dass Dinge sorgsam behandelt werden.
Persönlichkeitsentfaltung
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Raum und Zeit für die angemessene Entfaltung der Persönlichkeit der Kinder zu schaffen
Selbständigkeit
Uns ist es wichtig, die Kinder zu selbständigem Denken und Handeln anzuleiten.
Kreativität

Zusammen mit den Eltern sind wir bemüht, die natürliche Kreativität der Kinder in allen Bereichen zu fördern und weiter zu entwickeln.
Demokratiehandeln
Wir ermöglichen es den Kindern, Verantwortung für ihr Tun und die Auswirkungen ihres Handelns auf die Gruppe zu erkennen und zu übernehmen.
Lernfreude
Unser Ziel ist es, die Kinder zu befähigen, ihr Lernen eigenverantwortlich zu organisieren, Neugier zu wecken und Freude am Lernen und an der Leistung zu entwickeln.
Gesundheit
Wir wollen die Kinder dabei unterstützen, ein Bewusstsein für ihren Körper und ihre Gesundheit zu entwickeln.

PISA kennt jeder – und was ist mit IGLU?

Internationale Leistungsvergleiche bestätigen die gute Arbeit der Grundschulen
Kurz nachdem die Ergebnisse der PISA-Studie erschien, wurden die Ergebnisse der IGLU-Studie veröffentlicht, doch während jeder wie gebannt auf die schlechten Ergebnisse der deutschen Schüler laut PISA starrte, nahm kaum jemand die guten Ergebnissen der deutschen Schüler laut IGLU wahr. IGLU ist nämlich eine internationale Vergleichsstudie von Grundschülern, während die PISA-Studie die viel älteren 15-Jährigen untersuchte.
Wie kommt es, dass die Grundschulen leistungsfähige Schüler entlassen und diese als 15-Jährige nur noch schlechte Leistungen zeigen?

Mehr dazu und außerdem Meinungen kompetenter Fachleute lesen Sie im ganzen Beitrag:

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Die Leistungen der HASLACHSCHULE im Einzelnen

Weil jeder Mensch einmal eine Schule besucht hat, glaubt auch jeder zu wissen, wie Schule funktioniert. Gerade deshalb aber gibt es über kaum einen Bereich so viele Vorurteile wie über Schule und Lehrer. Aber wird jeder, der einmal durch den Wald spaziert, dadurch gleich zum Förster?

Wir haben einmal zusammengestellt, welche Leistungen die HASLACHSCHULE so täglich anbietet, und wollen damit aufzeigen, dass Schularbeit mehr ist als “nur unterrichten”.

Klicken Sie aber den Beitrag nur an, wenn Sie sich Zeit genommen haben und bereit sind, Vorurteile abzulegen!

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