DIE HASLACHSCHULE

Grundschule in Villingen-Schwenningen

Beiträge der Kategorie ‘Organisationsentwicklung‘

Fortbildungen der prima(r)forscher-Lehrkräfte

Immer wieder bilden sich die Lehrkräfte der HASLACHSCHULE fort oder beteiligen sich an der Fortbildung für andere Lehrerinnen und Lehrer. Hier unsere Kolleginnen bei einem Vortrag vor Lehrkräften der Partnerschulen zu den Grundkonzepten des naturwissenschaftlichen Unterrichts.

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Beim Netzwerktreffen der drei Prima(r)forscher-Pilotschulen zusammen mit den von ihnen begleiteten  Partnerschulen in Stuttgart-Hohenheim wurden wichtige Weichen für die Arbeit im nächsten Schuljahr gestellt. Ein Vortrag von Prof. Dr. Jörg Ramseger aus Berlin machte eindrücklich deutlich, dass das weit verbreitete unreflektierte Experimentieren in Kindergärten und Grundschulen außer netten Effekten keinen unterichtlichen Wert hat.  Das Konzept, dem die Prima(r)forscher-Initiative zugrunde liegt, ist dagegen fundiert und bietet die besten Voraussetzungen, dass wirkliche Erkenntnisse bei den Schülerinnen und Schülern erreicht werden.

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Prima(r)forscher- Bündnistreffen

Bei einem Treffen des Prima(r)forscher-Bündnisses hatte die Pilotschule HASLACHSCHULE die beiden Partnerschulen eingeladen. Die Lehrer/innen der Konrad-Witz-Schule aus Rottweil und der Grund- und Werkrealschule Schömberg in der HASLACHSCHULE  besichtigten die Forscherwerkstatt und tauschten sich praktisch und theoretisch über naturwissenschaftliche Unterrichtsmodelle aus.

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Grün - Gelb - Laut !

Wenn ab jetzt die Schülerinnen und Schüler in der HASLACHSCHULE rot sehen, hat das nichts mit der Gefühlslage zu tun. Vielmehr hat es mit der Lautstärke zu tun, welche augenblicklich im Klassenzimmer herrscht. Dass diese ein zu hohes Maß angenommen hat, können nun alle Lehrer und Schüler daran erkennen, dass eine im Klassenzimmer angebrachte Lärmampel auf „Rot” umstellt und - wahlweise - ein Warnton ertönt. Bei der Installationen dieses Hinweissystems geht es vor allem darum, bei unseren Schülerinnen und Schülern eine Sensibilisierung zu erreichen hinsichtlich der immer mehr zunehmenden „Lärmverschmutzung” in unserer Umgebung. Denn eine zu große Lärmbelastung macht krank.

Dies bestätigten auch Richard Beilharz von „Optik Rohr” und Inge Barth von „Die kleine Hörgalerie”.  Beide Hörgeräteakustiker  aus Villingen haben jetzt als Sponsoren den Schüler/innen der HASLACHSCHULE je eine Lärmampel überreicht. Damit wollen sie einen Beitrag dazu leisten, dass die Grundschüler bewusster mit Lärm umgehen und Hörschäden vermeiden, die bei vielen Kindern in den folgenden Jahren durch Discobesuche und falschem Ohrhörergebrauch eintreten. Die HASLACHSCHULE dankt diesen beiden Hörgeräteakustikern ganz besonders für ihre Unterstützung, welche von hohem Verantwortungsgefühl gegenüber den Schulkindern zeugt.                                                                                Weitere Lärmampeln finanzierte die Schule aus eigenen Mitteln, sodass ab sofort in jeder Klassenstufe die Lautstärke im „grünen Bereich” bleiben wird.

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Englischstunde beim Professor

Nicht nur an Universitäten unterrichten Professoren. An unserer HASLACHSCHULE durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3B eine besondere Englischstunde erleben. Prof. Dr. Günter Gerngross,  der Autor des an der HASLACHSCHULE genutzten Englischlehrwerks „Playway”, hielt die Einführungsstunde zum Thema „The weather”. Ganz besonders interessant war dies für den Klassenlehrer Herrn Straub, der selbst durch seine bilinguale Ausbildung eine hohe Fremdsprachenkompetenz besitzt, an der HASLACHSCHULE ein zukunftsfähiges Fremdsprachenkonzept etabliert hat und die schulinterne Englisch-Fortbildung leitet.

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Professor Doktor Gerngross arbeitete bis 2001 an der Pädagogischen Hochschule in Graz und bildet seitdem in verschiedenen europäischen Ländern Lehrer hinsichtlich des frühen Fremdsprachenerwerbs aus.  Auch ist er - zusätzlich zum Lehrwerk „Playway” - Autor zahlreicher Aufsätze und Fachbücher zur Thematik. Im Rahmen einer Vortragsreihe, die ihn durch verschiedene Städte in Baden-Württemberg führte, lud das Lehrerkollegium diesen Spitzenfachmann zu einer Englischstunde in die HASLACHSCHULE ein. Eindrücklich demonstrierte Prof. Gerngross hierbei, wie wichtig es ist, den Spracherwerb durch Darbietung möglichst vieler mit der Sprache verknüpfter Reize zu unterstützen. „Ziel ist”, so Gerngross, „die Sprache in möglichst vielen Hirnregionen zu verankern.”  Mimik und Gestik des Professors trugen während der Stunde ebenso dazu bei, wie das Hören der Worte und Sätze oder die visuelle Unterstützung durch passende Bildkarten. Aktiv wurden dann die Schülerinnen und Schüler beim Nachsprechen, bei passenden Bewegungen zum englischen Wort oder gegen Ende der Stunde sogar schon beim Lesen und Vorlesen. „Zwar sollen die Kinder im dritten und vierten Schuljahr auch behutsam an die Schrift herangeführt werden”, erläuterte Gerngross im Gespräch mit Kollegium und Schulleitung seinen didaktischen Ansatz, „primäres Ziel ist jedoch die sich anbahnende Kompetenz der Kommunikation in der Fremdsprache.”

Dies entspricht auch dem Ziel, welchem sich die HASLACHSCHULE seit Einführung des Englischunterrichts an der Grundschule verpflichtet sieht.

Link zum SCHWARZWÄLDER BOTEN:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=78821&artId=14776803

Zeitkultur in der HASLACHSCHULE

In die immer weiter fortschreitende Beschleunigung  in unserer Gesellschaft wird die Schule voll einbezogen. Kinder sollen früher eingeschult werden, dafür noch früher die Schule verlassen und die Lehrkräfte sollen in immer kürzerer Zeit immer mehr Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern entwickeln.  Zeitbeschleunigende Unterrichtsmethoden, ständige Leistungsvergleiche und das permanente Schielen auf die den möglichst hohen Schulabschluss  haben Hochkonjunktur.

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Wer nicht auf das Gymnasium oder wenigstens auf die Realschule gehen kann, fühlt sich ausgesondert in die Aussichtslosigkeit. Eltern fühlen sich unter immer stärkeren Leistungs- und Zeitdruck, schaffen den Nachhilfeinstituten Milliardengewinne  oder weichen in Privatschulen aus. Symptomatisch sind die T-Shirts mit Abi-Aufdruck.

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Selbst die meisten für das Schulwesen Verantwortlichen kennen nicht mehr die Herkunft des Wortes „Schule”, das ja dem griechischen „scholé” entstammt und übersetzt heißt: Muße, Müßiggang. Die alten Griechen, die ja bekannt sind für ihre hervorragende Bildung, wussten, dass Bildung Zeit braucht, dass man Zeit braucht, um frei nachzudenken und Ideen zu entwickeln.  Interessant ist, dass gerade moderne IT-Firmen ihren Mitarbeitern wieder die Eigenzeit zubilligen, die sie benötigen, um einerseits innovative Gedanken zu produzieren, andererseits aber auch zufriedener mit ihrer Arbeit zu sein.     Wer Schüler/innen heute auf eine  Zukunft vorbereiten will, die wir alle nicht genau kennen, muss in ihnen die Kompetenz entwickeln, mit ihrer Zeit angemessen umzugehen. Um Zeitkompetenz zu erreichen, brauchen  Schüler Zeit, um selbst etwas zu tun, um zu experimentieren und Umwege gehen zu können. Das ist genau das, was moderne Hirnforscher  heute von der Schule verlangen - und es braucht mehr Zeit als zeitökonomischer Frontalunterricht oder  zeitsparende Bildschirmprogramme.

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Wir in der HASLACHSCHULE legen Wert darauf, in unserer Schule die Zeit zu kultivieren, also eine Schule mit Zeitkultur  zu sein.  Dies ist zum ersten und wesentlichen Teil unseres Schulprofils geworden.  Wir erleben, dass unsere Schüler/innen den vorgeschriebenen Lernstoff lernen, ihn darüber hinaus aber vertiefter lernen und mehr können.

Wegen dieser Besonderheit werden wir  immer wieder gebeten, an Fachbüchern mitzuwirken, Aufsätze in Fachzeitschriften zu veröffentlichen und an wissenschaftlichen Tagungen teilzunehmen. Wir kennen bisher keine weitere Schule, welche die Zeitkultur  explizit in ihr Schulprofil aufgenommen hat, freuen uns aber über jeden Kontakt zu Schulen mit ähnlichen Intentionen.

Mehr unter: “Zeitkultur in der Schule” (Kategorie auf der rechten Seite)

Allgemeines zum Thema: www.zeitkultur.com

HASLACHSCHULE coacht weitere prima(r)forscher-Schulen

Reger Betrieb herrschte am Mittwoch in der Forscherwerkstatt der HASLACHSCHULE. Acht Kolleginnen und Kollegen der GHWRS Schömberg und der GHWRS Konrad-Witz-Schule Rottweil informierten sich über das naturwissenschaftliche Lernen und Lehren an unserer HASLACHSCHULE.

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Hintergrund hierfür war, dass die seit 2007 an der HASLACHSCHULE laufende prima(r)forscher-Kooperation mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 in eine neue Phase übergeht. In dieser sogenannten Coaching-Phase beraten unsere Lehrerinnen und Lehrer die beiden Schulen bei deren naturwissenschaftlicher Profilierung. Es verstand sich hierbei von selbst, dass die gesamte prima(r)forscher-Steuergruppe -  bestehend aus Frau Haller, Frau Weisenberger, Frau Weber, Frau Messmer und Herr Molicki - einen Einblick gewährte, wie an der HASLACHSCHULE  dieses Schulentwicklungsvorhaben umgesetzt wird, das von der Deutsche Telekom-Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung getragen wird. Hierbei interessierte die Lehrerinnen und Lehrer der neuen prima(r)forscher-Schulen vor allem, welche Ausstattung und Einrichtung für eine Forscherwerkstatt empfehlenswert sei. Des weiteren stellte sich die Frage, wie man denn bei Platzmangel, und somit ohne Forscherwerkstatt, die Kinder naturwissenschaftlich arbeiten und experimentieren lassen könne. Zu beiden grundsätzlichen Fragen verfügte unsere Steuergruppe über Erfahrungswerte. Wurden ja auch bei uns zu Beginn  der Initiative  mobile Experimentierlabore in den Klassenzimmern eingesetzt und den Kindern darüber hinaus das Experimentieren in einer Forscher-AG nahe gebracht. Im letzten Schuljahr jedoch wurde eines der Klassenzimmer in eine Forscherwerkstatt umfunktioniert. Nun findet sich das Experimentieren fest verankert im Stundenplan der Klassen 1-4 wieder. Methodische Fragen, wie man eben diese Unterrichtsstunden gestalten kann, wurden am Mittwoch ebenso intensiv besprochen, wie die Grundsätze des naturwissenschaftlichen Arbeitens.

Ein intensiver Austausch hat hiermit begonnen, der sich bei den zukünftigen Schulbündnis-Treffen sicherlich noch vertiefen wird.

Theaterworkshop für Lehrer

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Die Profile der HASLACHSCHULE

Als Grundschule gehen wir von dem pädagogischen Ansatz aus, dass jedes Kind seine individuellen Talente besitzt. Darum nennen wir uns auch “Entwicklungszentrum für Begabungen” ! Wir haben bewusst nicht nur ein Profil, sondern bieten unseren Schülerinnen und Schüler viele verschiedene Profile, die immer wieder einmal schwerpunktartig im Mittelpunkt stehen.

Die Fotos zeigen blitzlichtartig die Bereiche, die uns an der HASLACHSCHULE,  neben dem selbstverständlichen Unterrichten der Kulturtechniken Lesen-Rechnen-Schreiben wichtig sind. Sie wurden beim  TAG DER OFFENEN SCHULE 2009 von Schulkindern dargestellt:

Bildende Kunst

Bildende Kunst

Gesundheit

Gesundheit

Naturwissenschaften

Naturwissenschaften

Persönlichkeitsentfaltung

Persönlichkeiten

Bewegung/Sport

Bewegung/Sport

Medienerziehung

Medienerziehung

Musik

Musik

Feste und Feiern

Feste und Feiern

Demokratie lernen

Demokratie lernen

Selbstständigkeit

Selbstständigkeit

Theater/Bühne

Theater/Bühne

Ökologie

Ökologie

Schwarzwälder Bote: Hochkarätige Lehrerfortbildung

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SÜDKURIER: Kompetenzerweiterung in der Schweiz

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FORT in die Schweiz und GEBILDET zurück!

Am pädagogischen Tag nahm das Kollegium der HASLACHSCHULE eine weite Anreise in Kauf, um sich professionell weiterzubilden. Ging es doch in aller Frühe in das schweizerische Rorschach. Dort besuchten die Lehrerinnen und Lehrer das „Regionale didaktische Zentrum” (RDZ) der Pädagogischen Hochschule Sankt Gallen.

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Diese Institution wurde bewusst gewählt im Hinblick auf das seit zwei Jahren an unserer Schule laufende „Prima(r)forscher”-Projekt.

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Prima(r)forscher-Treffen Baden-Württemberg

Reger Betrieb herrschte in der Experimentierwerkstatt der HASLACHSCHULE. Kollegen des baden-württembergischen Netzwerkes der „prima(r)forscher” -Schulen verbrachten einen Tag in Villingen. Die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule Kaltental aus Stuttgart, der Hartranft-Grundschule aus Freudenstadt und der Erich-Kästner-Grundschule aus Böblingen hospitierten beim naturwissenschaftlichen Unterricht in unserem Forscherlabor.

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Zur Symbolik unseres Schullogos

Immer wieder werden wir gefragt, welche Bedeutung denn das Logo der HASLACHSCHULE habe. Wir haben uns in einem langwierigen Prozess die wesentlichen Ziele unserer Arbeit bewusst gemacht und ein Symbol gefunden, welches diese Ziele abstrakt weitgehend ausdrückt.

Stichwort

Impulse

Werte Zentral ist für uns die Werteerziehung. Über die Reflexion unseres Verhaltens und den dahinter stehenden Haltungen denken wir (in einer Bewegung nach innen) nach über unsere Ziele, die Werte. Die reflektierten Werte ermöglichen dann (in einer Bewegung nach außen) Haltung und Verhalten zu verändern oder bewusst beizubehalten. Motto: “Erst denken, dann handeln!”
Dynamik Leben ist Lernen und Lernen geschieht in Bewegung. Wie eine Welle entsteht, vergeht und verändert das Lernen. Wir sind im Schwung, halten uns in Schwung, wissen aber auch den Wert der Ruhe im Zentrum zu schätzen.
Entwicklung Wir tragen dazu bei, dass sich Kinder ent-wickeln können, d.h. es ist in ihnen etwas angelegt, was die erziehende Person (wie eine Hebamme) dank der pädagogischen “Kunst” ans Licht holen kann. “Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken!”
Der Mensch ent-wickelt sich wie sich eine Knospe (Rosenblüte, Kastanienblüte..) “aus-wickelt”. Es ist alles schon (im Herbst) in der Knospe angelegt.
Reflexion Nur mit ständiger Reflexion, mit der laufenden Bes-innung, ermöglichen wir uns eine stetige Qualitätsentwicklung. Nach innen gehen heißt, zu fragen: Was machen wir eigentlich gerade? Was haben wir bisher gemacht? Wo soll es hin gehen?
Kommunikation Die permanente “Verzahnung” in der Diskussion und im Dialog miteinander ist der Lebenssaft in unserer schulischen Arbeit.
Offenheit Wir knüpfen und pflegen Kontakte nach außen, stellen unsere Konzepte und Arbeit der Öffentlichkeit zur Verfügung, öffnen uns bewusst gegenüber den veränderten gesellschaftlichen Herausforderungen.
Zeitsouveränität Wir bemühen uns, bewusst mit Zeit umzugehen. Das kann auch heißen, dass Umwege zu nachhaltigeren Zielen führen können.
“Schnell machen” heißt oft:”schlecht machen”. Ein Umweg, gerade für ein Kind, kann manchmal sinnvoll sein und ist oft (langfristig gesehen)der schnellste Weg.
Vielfalt Wir legen, symbolisiert durch die Mischfarbe, Wert darauf, dass sich Menschen aus unterschiedlichsten Herkünften, Kulturen und Gruppen mit unserer Schule identifizieren können.
Schutz Wir halten unsere schützende Hand über die Kinder, die sich mit diesem Schutz optimal entwickeln können.
Begegnung Bei uns begegnen sich nicht nur die einzelnen Menschen wie Kinder, Eltern, Lehrer, sondern auch die beiden Wohngebiete Haslach und Wöschhalde.

Grundschule - die einzige deutschlandweite Gesamtschule

Die Lehrerinnen und Lehrer an der Grundschule beherrschen eine besondere Kunst: Sie unterrichten Kinder aus allen Begabungsbereichen: Das Kind, welches eine besondere Förderung benötigt, genauso wie das Kind, welches leicht lernt und ständig gefordert werden muss.Sie unterrichten aber nicht nur, sondern wirken maßgeblich an der Erziehung der Kinder mit und vermitteln die Werte, welche die späteren Erwachsenen einmal im Leben als sozial verantwortliche Persönlichkeiten auszeichnen.Dass dieses Lernen in gemischten Gruppen, kennzeichnend für die Gesamtschule, erfolgreich ist, zeigen die positiven Ergebnisse der IGLU-Untersuchungen (siehe auch: PISA-IGLU-Schulpolitik)!

Welchen Weg unsere Schulkinder einmal gehen werden, wissen wir nicht.   Darum sagen wir an der HASLACHSCHULE:

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Hochbegabte Kinder - fordern und auch fördern?

Überall schallt es: „Deutschland darf nicht abhängen! Wir müssen etwas tun für hochbegabte Kinder! Die „Elite” muss gefördert werden!” Und so entstehen Elite-Universitäten, für Kinder werden Kinder-Unis und Hochbegabtenprogramme veranstaltet, man schult möglichst mit 5 Jahren ein und die Medien stürzen sich auf sogenannte Wunderkinder, die dann als Vorbilder herausgestellt werden.
Immer mehr Eltern werden verunsichert und glauben, sie versäumten etwas, wenn ihr Kind den letzten freien Nachmittag nicht noch mit einem Hochbegabten-Spezialprogramm verbringt.

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So oder so?

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An unserer Schule sehen wir durchaus, dass es Kinder mit unterschiedlichen Begabungen und Lernvoraussetzungen gibt. Deshalb vergeben wir aber bewusst nicht den Stempel „Hochbegabt!”, weil die Persönlichkeit eines Kindes wesentlich mehr umfasst als nur die Fähigkeit, Wissen anzuhäufen.

Auch wenn es die Medien anders darstellen: Wer bei „Wer wird Millionär” alle Fragen beantworten kann, ist noch lange nicht gebildet! Im übrigen gibt es hochbegabte Bankräuber und hochintelligente kriminelle Wirtschaftsmanager, denen aber offensichtlich wichtige Kompetenzen fehlen.
Bildung umfasst mehr als das, womit man heute sogenannte Hochbegabte schmückt!

Darum machen wir an unserer Schule zahlreiche Angebote für alle unsere Schüler statt nur für sogenannte Hochbegabte. Auch im Unterricht differenzieren unsere Lehrkräfte so, dass der gefordert wird, dem das Lernen leichter fällt, und der gefördert wird, der beim Lernen mehr Zeit braucht!
Und in besonderen Fällen raten wir auch dazu, die Eingangsstufe um ein Jahr abzukürzen.
Ein jedes Kind ist begabt - wir sehen unsere Aufgabe gerade darin, im Kind alles das zu entwickeln, was in ihm an Möglichkeiten angelegt ist! Darum nennen wir uns nicht einfach „Grundschule”, sondern: „Entwicklungszentrum für Begabungen”.

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Unsere Schule als lernende Organisation

Wir verstehen unsere Schule als “Lernende Organisation”.  Unser Anspruch: Eine Schule, in der Kinder lernen sollen, sollte selbst auch auf allen Gebieten lernen. Eine “Lernende Organisation Schule” hat selbstverständlich einen effizienten und optimal gestalteten Unterricht im Blick, will aber bewusst darüber hinaus alle weiteren Elemente mitberücksichtigen und beeinflussen, welche die Qualität des Unterrichts positiv oder negativ beeinträchtigen können.
Faktoren wie Teamarbeit, Führungsstil, Kommunikation, Zeitkultur, Persönlichkeitsentwicklung, Elternzusammenarbeit, Fortbildung oder Konferenzkultur bestimmen ganz entscheidend die schulische Arbeitszufriedenheit und den Arbeitserfolg mit.

Die Erfahrung zeigt, dass Veränderungen, die nur auf die einzelnen Personen oder eine Gruppe zielen, nicht dauerhaft bleiben, wenn sich die Struktur des Arbeitsumfeldes nicht verändert. Der Ansatz der Organisationsentwicklung (OE) ermöglicht die Selbstentwicklung der Mitarbeiter/-innen und eine Selbsterneuerung der gesamten Organisation Schule vor Ort. Dabei wird die einzelne Schule als Ort der Veränderung gesehen.

OE ist ein offenes, planmäßiges, zielorientiertes und langfristiges Vorgehen
im Umgang mit Veränderungsabsichten in einem sozialen System,
wie es die Schule darstellt. Grundlage ist eine gemeinsame

Situationsanalyse und der Ansatz bei den Alltagsproblemen.
Wer sich auf einen OE-Prozess einlässt,

  • nimmt sich die dafür nötige Zeit,
  • bezieht alle Betroffenen aktiv ein,
  • ist bereit, sich und sein Verhalten zu hinterfragen,
  • ist offen für neue Denkansätze und Visionen
  • und ist gewillt, bewusst mehr Freiheit und Verantwortung zu tragen.

OE geschieht immer in einem prozessorientierten Vorgehen,
d.h. alles vollzieht sich in einem gemeinsamen Entwicklungsweg, der immer wieder neu reflektiert und kontinuierlich weitergeführt wird.
Dabei werden alle Einflusskomponenten immer im Systemzusammenhang berücksichtigt und alle als wirksam erkannten Kräfte werden in den Problemlösungsprozess mit einbezogen. Die Betroffenen selbst sind die, welche die Veränderung steuern, und diese Veränderung vollzieht sich in dem Tempo, wie es die Beteiligten schaffen und ermöglichen.
Dieser Entwicklungsweg ist zwar nicht konfliktfrei, aber er hilft, mit Konflikten konstruktiver umzugehen. Er macht damit handlungsfähiger und lässt die schulische Arbeit sinnerfüllter werden.

Wir sind auf diesem Weg und profitieren von den guten Erfahrungen!

“Bevor wir Entscheidungen treffen, nehmen wir uns die Zeit, um uns mit großer Aufmerksamkeit für die Sachlage die Kompetenz zu erwerben, die für eine gute Entscheidung notwendig ist.”

Eine Organisation, die den Heranwachsenden das Lernen vermitteln will, kann dies nur tun, wenn sie selbst lernt. Es gehört also zur professionellen Aufgabe einer jeden Mitarbeiterin und eines jeden Mitarbeiters in der Schule, dazuzulernen.
Das Wissen, die Kompetenz, sind an unserer Schule die Grundlage von Entscheidungen, nicht Rangstufen oder Stellungen in der Hierarchie.
Das setzt voraus, dass man sich Zeit nimmt, um seine Arbeit kritisch zu reflektieren, und dass man mit großer Aufmerksamkeit das Geschehen in der Schule verfolgt und damit erst erkennt, was gut läuft und was verbessert werden kann.

Wir sind achtsam und prüfen,

ob wir die Dinge richtig machen und

ob es überhaupt die richtigen Dinge sind,

ob wir manche Dinge anders machen müssen

oder ob es sinnvoll ist, ganz andere Dinge zu machen!

Die Kooperation mit den Kindergärten

Im Einzugsbereich der HASLACHSCHULE gibt es drei Kindertagesstätten:

  • Kindertagesstätte „Am Ziegelbach” mit Hort
  • Kindertagesstätte „Wöschhalde”
  • Kindertagesstätte „Petrus”

Wir unterstützen die im Kindergarten geleistete Arbeit mit aller Kraft, weil hier, neben dem Elternhaus, die wichtigen Grundfunktionen für das Lernen vermittelt werden. Wir pflegen einen regelmäßigen Kontakt zu den Erzieherinnen und informieren uns gegenseitig über unsere Arbeit. Bei der Frage, ob und wann ein Kind eingeschult werden soll, sind uns die Langzeit-Beobachtungen der Erzieherinnen eine wichtige und unverzichtbare Hilfe.  Eine Lehrkraft unserer Schule hält als Kooperationslehrer/-in laufend Kontakt zu je einem Kindergarten.

Im letzten Jahr vor der Einschulung dürfen die künftigen Erstklässler bereits mehrfach die Schule besuchen. Nach einem Kennenlernen des Schulhauses am Nachmittag erleben die Kindergartenkinder eine ganz spezielle Schulstunde. Später werden sie schon einmal darauf vorbereitet, wie sie als künftige „Prima(r)forscher” experimentieren werden. Dann nehmen die künftigen Schulkinder an einer ganz normalen Unterrichtsstunde in der 1. Klasse teil und dürfen in der Sporthalle erleben, wie es im Sportunterricht zugeht. Dabei werden sie von älteren Schülerinnen und Schülern eingeführt und betreut.

Auch die Eltern der künftigen Schulanfänger können bereits im Kindergarten an einem Elterninformationsabend der  HASLACHSCHULE teilnehmen und werden zu zwei weiteren Elternabenden in der Schule eingeladen noch bevor ihr Kind in die Schule kommt. So sind auch sie rundum informiert, können alles sinnvoll vorbereiten und sich genauso unbelastet wie ihr Kind auf den ersten Schultag freuen.

Diese Übersicht zeigt den Ablauf unserer Kooperation mit den Kindertagesstätten vom Beginn des letzten Kindergartenjahres bis zur Einschulung:

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Dank des intensiven Austausches konnten auch die Arbeitspläne von Schule und Kindergarten optimal aufeinander abgestimmt werden. Die im Kindergarten häufig im Spiel erworbenen Kompetenzen sind Grundlagen für das schulische Lernen, weshalb die Lehrerinnen und Lehrer der HASLACHSCHULE die vorbereitenden Arbeiten der Erzieherinnen sehr hoch wertschätzen.

Auf keinen Fall soll die Kooperation eine Verschulung des Kindergartens erreichen. Alle Verantwortlichen sind sich einig, dass die allgemein propagierte Verfrühung und Beschleunigung nicht unterstützt werden soll. Die „Heimat” der Fünfjährigen bleibt ihr Kindergarten. Sie lernen die Schule zwar kennen und bauen Ängste ab, aber sie erleben den ersten Schultag - und die Freude darauf - noch als echten und neuen Entwicklungsschritt.

Vitamin K- Unsere Leitlinien

Wir arbeiten mit den sieben K-Vitaminen

K

ommunikation
Wir arbeiten ständig daran, untereinander, aber auch mit den Kindern, den Eltern und der Öffentlichkeit klar und offen zu kommunizieren.
Wir sind stets offen für das Gespräch und für konstruktive Anregungen -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ompetenz
Unser pädagogisches Wissen und Können entwickeln wir in schulinternen und externen Fortbildungen ständig weiter und holen uns auch Fortbildner in die Schule.
Nur so sind wir auf dem neuesten Stand der Entwicklungen und der Lernforschung -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ollegialität
Eine jede Person im Lehrerkollegium hat ihre Schwerpunkte. Wir arbeiten als Team zusammen und ergänzen uns gegenseitig in dieser Vielfalt. In unserer Schule ist jeder geschätzt, ob Reinigungskraft oder Lehrkraft.
Nur so kann die Organisation Schule Optimales leisten -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

reativität
Nicht alle neuen Ideen erfordern Geld. Wo Geld fehlt, setzen wir kreative Ideen ein oder packen selbst mit an, um unsere Ziele zu erreichen.
Veränderungen beginnen im Kopf, darum sind alle kreativen Impulse willkommen -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

onzepte
Wir werden unterstützt von verschiedenen Institutionen, weil wir nachhaltige Konzepte für fundierte moderne Grundschularbeit entwickeln.
Man unterstützt unsere Maßnahmen, weil man sich davon überzeugt hat, dass wir sorgfältig haushalten, achtsam mit allem umgehen und das Investierte gut angelegt ist -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ooperation
Wir arbeiten eng mit allen Institutionen in unserem Umfeld zusammen, sei es mit den Kindergärten, den verschiedenen Ämtern, den Beratungsstellen oder kompetenten Einzelpersonen.
Damit erweitern wir unsere Kompetenzen -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ritische Evaluation
Laufend überprüfen wir uns selbst in Hinblick auf unsere Ziele. In einem permanenten Dialog verändern wir unser Handeln und passen es den neuen Bedingungen an.
Die Qualität unserer für die weitere Schullaufbahn so entscheidenden Grundschularbeit verbessern wir damit in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Furtwangen

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Prima(r)forscher-Team auf Tagungen

Die prima(r)forscher-Steuergruppe des Lehrerkollegiums der HASLACHSCHULE tagte im Februar an der Universität Ulm und kam zusammen mit den anderen drei prima(r)forscher-Schulen  Baden-Württembergs. Neben vielen Anregungen standen und stehen Vorträge und Demonstrationen hochkompetenter Wissenschaftler und erfahrener Praktiker auf dem Programm.

Zu einer weiteren Tagung traf man sich im April in einer der prima(r)forscher-Schulen, der Hartranft-Schule in Freudenstadt.

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Im Juni wird die Steuergruppe für zwei Tage zu einer Tagung nach Berlin fliegen, wo alle zwölf deutschen prima(r)forscher-Schulen zusammenkommen.