Beiträge der Kategorie ‘Ökologische Schule‘
Das Spiegelei im Solarofen
Lange mussten wir auf die Sonne warten. Jetzt kam der schuleigene Solarofen wieder zum Einsatz. Für die Schulkinder war es ein Erlebnis, wie schnell das Wasser im Brennpunkt des Hohlspiegels heiß wurde und ein Aha-Erlebnis für alle wurde es, als problemlos ein Spiegelei in der Pfanne gebraten wurde.
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Solar-Brunnen auf dem Schulhof
Am heißesten Tag des Jahres stellten die Lehrerinnen die hauseigene Fotovoltaik-Versuchsanlage in der großen Pause auf den Schulhof. Ein großes Fotovoltaik-Modul wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um, der eine Wasserpumpe im Wasserbecken antreibt. Diese pumpt dss Wasser ins Maul eines großen Fisches, der es wieder ins Wasserbecken spritzt. Die Schulkinder freuten sich über diese sonnige Abkühlung.
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Apfelsaft selbst gemacht
Unterricht auf dem Bauernhof
Vom Korn zum Brot —— Diesen Weg konnten die Drittklässler der HASLACHSCHULE bei ihrem diesjährigen Ausflug nachvollziehen. Im Anschluss an die Unterrichtseinheit Getreide fuhr die gesamte Klassenstufe ins Freilichtmuseum in Neuhausen ob Eck. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler hautnah erfahren, welche Arbeiten früher verrichtet werden mussten, um ein Brot herzustellen. Angefangen mit dem Auflesen von Steinen vom Feld wurde hiernach gepflügt. Dabei übernahmen die Schülerinnen und Schüler auch die Rolle des Zugtieres. Daraufhin duften unsere Jungbauern aussäen und eggen. Nach dem Dreschen des Getreides wurde fachmännisch die Spreu vom Weizen getrennt, bevor es in die Mühle ging, wo das Getreide zwischen die (Mühl-)Räder kam. Das Programm wurde durch das Backen einer „Dünne” abgerundet, die natürlich sofort gegessen wurde.
Nach der Vesperpause besichtigten die Drittklässler noch die übrigen Gebäude im Freilichtmuseum, wobei vor allem das altehrwürdige Schulhaus unsere Schüler in seinen Bann zog. Auf der sich anschließenden Schweinehut im Museum konnten diese Tiere aus allernächster Nähe beobachtet werden. Wer mutig war, konnte sogar die Borstentiere anfassen, oder sie wieder auf den rechten Weg bringen, wenn diese mal ausgebüchst waren.
So erlebten unsere Haslachschüler einen erlebnisreichen, informativen und handlungsorientierten Klassenstufenausflug. Dass es anfangs regnete und unter anderem das Feld sehr lehmig war, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Ein Drittklässler meinte im Rückblick sogar, dass es ihm gefallen habe, sich „endlich auch mal dreckig machen zu dürfen.”
Schüler faszinieren mit LandArt
Anlässlich der Internationalen Musischen Tagung 2008 (IMTA) in Villingen gestaltete die HASLACHSCHULE das Foyer der Neuen Tonhalle mit Werken der Kunst-AG unter Leitung von Frau Weisenberger.
Kunstwerke auf höchstem Niveau mit Naturmaterialien, international als “LandArt” bekannt, haben die Schülerinnen und Schüler der HASLACHSCHULE geschaffen. Mehrere tausend Besucher, darunter zahlreiche Lehrer/innen aus der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Deutschland, bewunderten, welche Talente eine Pädagogin in einem höchst kreativen Prozess bei Grundschülern entwickeln konnte.
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Haslachschule kooperiert mit Fachhochschule Furtwangen
Naturwissenschaftliche Bildung beginnt in der Grundschule!
Fliegen können die Klassenzimmer der Haslachschule zwar nicht, aber sie werden im kommenden Schuljahr für einen Tag mit dem Hörsaal und dem Labor der Fachhochschule Furtwangen im Standort Schwenningen eingetauscht. Dank der schon länger bestehenden partnerschaftlichen Kontakte der Haslachschule mit der Hochschule Furtwangen öffnet die Hochschule für Informatik, Technik, Wirtschaft und Medien an einem vorlesungsfreien Tag im September die Türen für Haslachschüler. Gerichtet wird dieses Angebot dann vor allem an diejenigen Schülerinnen und Schüler, die sich im laufenden Schuljahr schon in einer Experimentier-AG bei naturwissenschaftlichen Versuchen weitergebildet haben.
Erste Eindrücke sammelte nun das Kollegium der Haslachschule beim „Lokaltermin” in Schwenningen, bei dem der Schülerbesuch vorbesprochen wurde. Professor Dr. Heinz Meinholz, der an der Fachhochschule unter anderem die Fachgebiete Chemie, Umweltmanagement, Arbeits- und Organisationspsychologie vertritt, führte durch verschiedene Labore und Hörsäle des Instituts und stellte das seitens der Hochschule angedachte Konzept für den Schülerbesuch vor.

Einerseits sollen die Kinder eine Einführung in die Grundregeln naturwissenschaftlichen Arbeitens erhalten, andererseits sollen sie diese Grundregeln auch gleich im Labor praktisch anwenden und beachten. Vorgesehen für den Besuch der Haslachschüler, erklärte Prof. Meinholz weiterhin, seien chromatographische Versuche. Chromatographie wird in der Chemie ein Verfahren genannt, das die Auftrennung eines Stoffgemisches durch unterschiedliche Verteilung seiner Einzelbestandteile ermöglicht.
Während es bei den Versuchen um die Trennung heterogener Substanzen geht, freuen sich die Lehrerinnen und Lehrer der Haslachschule, dass durch das gemeinsame Arbeiten dieser beiden Bildungsinstitute (scheinbar) Heterogenes zusammengeführt wird, um so die homogenen Elemente zu entdecken.
Neben der Arbeit in einer Experimentier-AG und Besuchen der Fachhochschule sammeln Schüler und Lehrer derzeit Erfahrungen mit Experimentier-Laborecken in den Klassenzimmern und bereiten alles vor für eine spezielle Forscherwerkstatt. Die Haslachschule entwickelt damit ein naturwissenschaftliches Profil, welches die bisherigen Schwerpunkte in den Bereichen Sport, Musik, Kunst, Theater, Ökologie, Leseerziehung und Zeitkultur hervorragend ergänzt. Die Haslachschule ist eine von vier ausgewählten „Prima(r)forscher-Grundschulen” in Baden-Württemberg, die Modelle für ein intensiveres Einbeziehen der Naturwissenschaften in den Unterricht der Grundschule entwickeln.
Prima(r)forscher-Team auf Tagungen
Die prima(r)forscher-Steuergruppe des Lehrerkollegiums der HASLACHSCHULE tagte im Februar an der Universität Ulm und kam zusammen mit den anderen drei prima(r)forscher-Schulen Baden-Württembergs. Neben vielen Anregungen standen und stehen Vorträge und Demonstrationen hochkompetenter Wissenschaftler und erfahrener Praktiker auf dem Programm.
Zu einer weiteren Tagung traf man sich im April in einer der prima(r)forscher-Schulen, der Hartranft-Schule in Freudenstadt.
Im Juni wird die Steuergruppe für zwei Tage zu einer Tagung nach Berlin fliegen, wo alle zwölf deutschen prima(r)forscher-Schulen zusammenkommen.
Unsere Umweltleitlinien (seit 2001)
1.    Wir, die Lehrer/-innen, Schüler/-innen und Angestellten der HASLACHSCHULE wollen mit unserer Arbeit einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Situation unserer Umwelt leisten. Daher wird eine stetige Verbesserung der Umweltsituation und eine regelmäßige Kontrolle der Umwelteinwirkungen, die von unserer Schule ausgehen, angestrebt. Außerdem verpflichten wir uns, die Umweltvorschriften einzuhalten.
2.    Wir lernen an unserer Schule jetzt und in Zukunft laufend, wie sich unser tägliches Handeln auf die Umwelt auswirkt. Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte, Angestellten und Eltern sollen zu einem umweltverantwortlichen Handeln bewegt werden, um so die Auswirkungen des Schulbetriebes auf die Umwelt zu reduzieren.
3.    Wir versuchen in allen Bereichen des schulischen Alltags Abfälle zu vermeiden, Ressourcen wie Energie und Wasser einzusparen und im täglichen Schulbetrieb die von uns eingesetzten Lehr- und Lernmaterialien sparsam einzusetzen bzw. -wenn möglich- mehrfach zu nutzen.
4.    Wir wollen an der HASLACHSCHULE die vorhandenen Biotope pflegen und Bepflanzungen erweitern. Darüber hinaus wollen wir den Anteil der versiegelten Fläche verringern, um so Pflanzen und Tieren mehr Lebensraum zur Verfügung zu stellen. Wir sind der Überzeugung, dass dies auch ein Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden ist.
5.    Wir wollen die außerschulischen Benutzer unseres Schulgebäudes, der Außenanlagen und der Sportstätten in unsere Bemühungen zur Umsetzung des Umweltschutzes aktiv einbinden.
6.    Wir werden die an unserer Schule tätigen Dienstleistungsunternehmen zu ressourcensparendem und umweltbewusstem Handeln anhalten. Bei den eingesetzten Materialien werden wir auf die Verwendung von ökologisch verträglichen Produkten drängen.
7.    Wir bemühen uns auch um einen offenen Dialog mit den Nachbarn. Daneben kommen wir an HASLACHSCHULE unserer Verantwortung gegenüber der interessierten Öffentlichkeit nach, indem wir unsere neu gewonnenen Erfahrungen und Vorhaben an andere Lehrkräfte, Schulen und die Medien weitergeben.
HASLACHSCHULE / 2001
Schule mit Umweltmanagementsystem EMAS

Im Jahr 2001 wurde die HASLACHSCHULE zertifiziert und validiert nach dem von der EU erstellten Umweltmanagementsystem nach EMAS (Öko-Audit). Dieses vorwiegend in der Wirtschaft angesiedelte Verfahren gehört zu den anspruchsvollsten Audits und übertrifft die Anforderungen nach ISO14.001 (Umweltmanagement).
Das Zertifikat sollte in Abständen auf seine Gültigkeit überprüft werden (Revalidierung), was wir uns als Schule leider finanziell nicht mehr leisten können. Wir erhalten aber auch weiterhin durch laufende Projekte und Evaluation unseren hohen Umweltqualitätsanspruch.
Mehr über: “Unser Öko-Audit” und “Unsere Umweltleitlinien” im ganzen Beitrag:















