DIE HASLACHSCHULE

Grundschule in Villingen-Schwenningen

Beiträge der Kategorie ‘Leitbild-Leitlinien‘

Englischstunde beim Professor

Nicht nur an Universitäten unterrichten Professoren. An unserer HASLACHSCHULE durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3B eine besondere Englischstunde erleben. Prof. Dr. Günter Gerngross,  der Autor des an der HASLACHSCHULE genutzten Englischlehrwerks „Playway”, hielt die Einführungsstunde zum Thema „The weather”. Ganz besonders interessant war dies für den Klassenlehrer Herrn Straub, der selbst durch seine bilinguale Ausbildung eine hohe Fremdsprachenkompetenz besitzt, an der HASLACHSCHULE ein zukunftsfähiges Fremdsprachenkonzept etabliert hat und die schulinterne Englisch-Fortbildung leitet.

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Professor Doktor Gerngross arbeitete bis 2001 an der Pädagogischen Hochschule in Graz und bildet seitdem in verschiedenen europäischen Ländern Lehrer hinsichtlich des frühen Fremdsprachenerwerbs aus.  Auch ist er - zusätzlich zum Lehrwerk „Playway” - Autor zahlreicher Aufsätze und Fachbücher zur Thematik. Im Rahmen einer Vortragsreihe, die ihn durch verschiedene Städte in Baden-Württemberg führte, lud das Lehrerkollegium diesen Spitzenfachmann zu einer Englischstunde in die HASLACHSCHULE ein. Eindrücklich demonstrierte Prof. Gerngross hierbei, wie wichtig es ist, den Spracherwerb durch Darbietung möglichst vieler mit der Sprache verknüpfter Reize zu unterstützen. „Ziel ist”, so Gerngross, „die Sprache in möglichst vielen Hirnregionen zu verankern.”  Mimik und Gestik des Professors trugen während der Stunde ebenso dazu bei, wie das Hören der Worte und Sätze oder die visuelle Unterstützung durch passende Bildkarten. Aktiv wurden dann die Schülerinnen und Schüler beim Nachsprechen, bei passenden Bewegungen zum englischen Wort oder gegen Ende der Stunde sogar schon beim Lesen und Vorlesen. „Zwar sollen die Kinder im dritten und vierten Schuljahr auch behutsam an die Schrift herangeführt werden”, erläuterte Gerngross im Gespräch mit Kollegium und Schulleitung seinen didaktischen Ansatz, „primäres Ziel ist jedoch die sich anbahnende Kompetenz der Kommunikation in der Fremdsprache.”

Dies entspricht auch dem Ziel, welchem sich die HASLACHSCHULE seit Einführung des Englischunterrichts an der Grundschule verpflichtet sieht.

Link zum SCHWARZWÄLDER BOTEN:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=78821&artId=14776803

Zeitkultur in der HASLACHSCHULE

In die immer weiter fortschreitende Beschleunigung  in unserer Gesellschaft wird die Schule voll einbezogen. Kinder sollen früher eingeschult werden, dafür noch früher die Schule verlassen und die Lehrkräfte sollen in immer kürzerer Zeit immer mehr Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern entwickeln.  Zeitbeschleunigende Unterrichtsmethoden, ständige Leistungsvergleiche und das permanente Schielen auf die den möglichst hohen Schulabschluss  haben Hochkonjunktur.

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Wer nicht auf das Gymnasium oder wenigstens auf die Realschule gehen kann, fühlt sich ausgesondert in die Aussichtslosigkeit. Eltern fühlen sich unter immer stärkeren Leistungs- und Zeitdruck, schaffen den Nachhilfeinstituten Milliardengewinne  oder weichen in Privatschulen aus. Symptomatisch sind die T-Shirts mit Abi-Aufdruck.

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Selbst die meisten für das Schulwesen Verantwortlichen kennen nicht mehr die Herkunft des Wortes „Schule”, das ja dem griechischen „scholé” entstammt und übersetzt heißt: Muße, Müßiggang. Die alten Griechen, die ja bekannt sind für ihre hervorragende Bildung, wussten, dass Bildung Zeit braucht, dass man Zeit braucht, um frei nachzudenken und Ideen zu entwickeln.  Interessant ist, dass gerade moderne IT-Firmen ihren Mitarbeitern wieder die Eigenzeit zubilligen, die sie benötigen, um einerseits innovative Gedanken zu produzieren, andererseits aber auch zufriedener mit ihrer Arbeit zu sein.     Wer Schüler/innen heute auf eine  Zukunft vorbereiten will, die wir alle nicht genau kennen, muss in ihnen die Kompetenz entwickeln, mit ihrer Zeit angemessen umzugehen. Um Zeitkompetenz zu erreichen, brauchen  Schüler Zeit, um selbst etwas zu tun, um zu experimentieren und Umwege gehen zu können. Das ist genau das, was moderne Hirnforscher  heute von der Schule verlangen - und es braucht mehr Zeit als zeitökonomischer Frontalunterricht oder  zeitsparende Bildschirmprogramme.

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Wir in der HASLACHSCHULE legen Wert darauf, in unserer Schule die Zeit zu kultivieren, also eine Schule mit Zeitkultur  zu sein.  Dies ist zum ersten und wesentlichen Teil unseres Schulprofils geworden.  Wir erleben, dass unsere Schüler/innen den vorgeschriebenen Lernstoff lernen, ihn darüber hinaus aber vertiefter lernen und mehr können.

Wegen dieser Besonderheit werden wir  immer wieder gebeten, an Fachbüchern mitzuwirken, Aufsätze in Fachzeitschriften zu veröffentlichen und an wissenschaftlichen Tagungen teilzunehmen. Wir kennen bisher keine weitere Schule, welche die Zeitkultur  explizit in ihr Schulprofil aufgenommen hat, freuen uns aber über jeden Kontakt zu Schulen mit ähnlichen Intentionen.

Mehr unter: “Zeitkultur in der Schule” (Kategorie auf der rechten Seite)

Allgemeines zum Thema: www.zeitkultur.com

Kulturtechnik Mediennutzung

Das Lesen, Rechnen und Schreiben sind die Kulturtechniken, die selbstverständlich in der Grundschule gelernt werden. Die sinnvolle Nutzung der neuen Medien gehört aber heute auch zu den Kulturtechniken, die jedes Kind beherrschen muss, um auf die Zukunft gut vorbereitet zu sein.  An der HASLACHSCHULE erhalten die Schüler/innen einen PC-Grundlehrgang und sie lernen, sinnvoll mit dem Computer zu lernen.

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Profile auf Würfeln

Die verschiedenen Schwerpunkte, auf welche die HASLACHSCHULE Wert legt, finden Besucher in Wort und Bild im Eingangsbereich der Schule auf zahlreichen Würfeln, die an der Decke schweben:

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Die Profile der HASLACHSCHULE

Als Grundschule gehen wir von dem pädagogischen Ansatz aus, dass jedes Kind seine individuellen Talente besitzt. Darum nennen wir uns auch “Entwicklungszentrum für Begabungen” ! Wir haben bewusst nicht nur ein Profil, sondern bieten unseren Schülerinnen und Schüler viele verschiedene Profile, die immer wieder einmal schwerpunktartig im Mittelpunkt stehen.

Die Fotos zeigen blitzlichtartig die Bereiche, die uns an der HASLACHSCHULE,  neben dem selbstverständlichen Unterrichten der Kulturtechniken Lesen-Rechnen-Schreiben wichtig sind. Sie wurden beim  TAG DER OFFENEN SCHULE 2009 von Schulkindern dargestellt:

Bildende Kunst

Bildende Kunst

Gesundheit

Gesundheit

Naturwissenschaften

Naturwissenschaften

Persönlichkeitsentfaltung

Persönlichkeiten

Bewegung/Sport

Bewegung/Sport

Medienerziehung

Medienerziehung

Musik

Musik

Feste und Feiern

Feste und Feiern

Demokratie lernen

Demokratie lernen

Selbstständigkeit

Selbstständigkeit

Theater/Bühne

Theater/Bühne

Ökologie

Ökologie

Zur Symbolik unseres Schullogos

Immer wieder werden wir gefragt, welche Bedeutung denn das Logo der HASLACHSCHULE habe. Wir haben uns in einem langwierigen Prozess die wesentlichen Ziele unserer Arbeit bewusst gemacht und ein Symbol gefunden, welches diese Ziele abstrakt weitgehend ausdrückt.

Stichwort

Impulse

Werte Zentral ist für uns die Werteerziehung. Über die Reflexion unseres Verhaltens und den dahinter stehenden Haltungen denken wir (in einer Bewegung nach innen) nach über unsere Ziele, die Werte. Die reflektierten Werte ermöglichen dann (in einer Bewegung nach außen) Haltung und Verhalten zu verändern oder bewusst beizubehalten. Motto: “Erst denken, dann handeln!”
Dynamik Leben ist Lernen und Lernen geschieht in Bewegung. Wie eine Welle entsteht, vergeht und verändert das Lernen. Wir sind im Schwung, halten uns in Schwung, wissen aber auch den Wert der Ruhe im Zentrum zu schätzen.
Entwicklung Wir tragen dazu bei, dass sich Kinder ent-wickeln können, d.h. es ist in ihnen etwas angelegt, was die erziehende Person (wie eine Hebamme) dank der pädagogischen “Kunst” ans Licht holen kann. “Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken!”
Der Mensch ent-wickelt sich wie sich eine Knospe (Rosenblüte, Kastanienblüte..) “aus-wickelt”. Es ist alles schon (im Herbst) in der Knospe angelegt.
Reflexion Nur mit ständiger Reflexion, mit der laufenden Bes-innung, ermöglichen wir uns eine stetige Qualitätsentwicklung. Nach innen gehen heißt, zu fragen: Was machen wir eigentlich gerade? Was haben wir bisher gemacht? Wo soll es hin gehen?
Kommunikation Die permanente “Verzahnung” in der Diskussion und im Dialog miteinander ist der Lebenssaft in unserer schulischen Arbeit.
Offenheit Wir knüpfen und pflegen Kontakte nach außen, stellen unsere Konzepte und Arbeit der Öffentlichkeit zur Verfügung, öffnen uns bewusst gegenüber den veränderten gesellschaftlichen Herausforderungen.
Zeitsouveränität Wir bemühen uns, bewusst mit Zeit umzugehen. Das kann auch heißen, dass Umwege zu nachhaltigeren Zielen führen können.
“Schnell machen” heißt oft:”schlecht machen”. Ein Umweg, gerade für ein Kind, kann manchmal sinnvoll sein und ist oft (langfristig gesehen)der schnellste Weg.
Vielfalt Wir legen, symbolisiert durch die Mischfarbe, Wert darauf, dass sich Menschen aus unterschiedlichsten Herkünften, Kulturen und Gruppen mit unserer Schule identifizieren können.
Schutz Wir halten unsere schützende Hand über die Kinder, die sich mit diesem Schutz optimal entwickeln können.
Begegnung Bei uns begegnen sich nicht nur die einzelnen Menschen wie Kinder, Eltern, Lehrer, sondern auch die beiden Wohngebiete Haslach und Wöschhalde.

Hochbegabte Kinder - fordern und auch fördern?

Überall schallt es: „Deutschland darf nicht abhängen! Wir müssen etwas tun für hochbegabte Kinder! Die „Elite” muss gefördert werden!” Und so entstehen Elite-Universitäten, für Kinder werden Kinder-Unis und Hochbegabtenprogramme veranstaltet, man schult möglichst mit 5 Jahren ein und die Medien stürzen sich auf sogenannte Wunderkinder, die dann als Vorbilder herausgestellt werden.
Immer mehr Eltern werden verunsichert und glauben, sie versäumten etwas, wenn ihr Kind den letzten freien Nachmittag nicht noch mit einem Hochbegabten-Spezialprogramm verbringt.

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So oder so?

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An unserer Schule sehen wir durchaus, dass es Kinder mit unterschiedlichen Begabungen und Lernvoraussetzungen gibt. Deshalb vergeben wir aber bewusst nicht den Stempel „Hochbegabt!”, weil die Persönlichkeit eines Kindes wesentlich mehr umfasst als nur die Fähigkeit, Wissen anzuhäufen.

Auch wenn es die Medien anders darstellen: Wer bei „Wer wird Millionär” alle Fragen beantworten kann, ist noch lange nicht gebildet! Im übrigen gibt es hochbegabte Bankräuber und hochintelligente kriminelle Wirtschaftsmanager, denen aber offensichtlich wichtige Kompetenzen fehlen.
Bildung umfasst mehr als das, womit man heute sogenannte Hochbegabte schmückt!

Darum machen wir an unserer Schule zahlreiche Angebote für alle unsere Schüler statt nur für sogenannte Hochbegabte. Auch im Unterricht differenzieren unsere Lehrkräfte so, dass der gefordert wird, dem das Lernen leichter fällt, und der gefördert wird, der beim Lernen mehr Zeit braucht!
Und in besonderen Fällen raten wir auch dazu, die Eingangsstufe um ein Jahr abzukürzen.
Ein jedes Kind ist begabt - wir sehen unsere Aufgabe gerade darin, im Kind alles das zu entwickeln, was in ihm an Möglichkeiten angelegt ist! Darum nennen wir uns nicht einfach „Grundschule”, sondern: „Entwicklungszentrum für Begabungen”.

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Unsere Schule als lernende Organisation

Wir verstehen unsere Schule als “Lernende Organisation”.  Unser Anspruch: Eine Schule, in der Kinder lernen sollen, sollte selbst auch auf allen Gebieten lernen. Eine “Lernende Organisation Schule” hat selbstverständlich einen effizienten und optimal gestalteten Unterricht im Blick, will aber bewusst darüber hinaus alle weiteren Elemente mitberücksichtigen und beeinflussen, welche die Qualität des Unterrichts positiv oder negativ beeinträchtigen können.
Faktoren wie Teamarbeit, Führungsstil, Kommunikation, Zeitkultur, Persönlichkeitsentwicklung, Elternzusammenarbeit, Fortbildung oder Konferenzkultur bestimmen ganz entscheidend die schulische Arbeitszufriedenheit und den Arbeitserfolg mit.

Die Erfahrung zeigt, dass Veränderungen, die nur auf die einzelnen Personen oder eine Gruppe zielen, nicht dauerhaft bleiben, wenn sich die Struktur des Arbeitsumfeldes nicht verändert. Der Ansatz der Organisationsentwicklung (OE) ermöglicht die Selbstentwicklung der Mitarbeiter/-innen und eine Selbsterneuerung der gesamten Organisation Schule vor Ort. Dabei wird die einzelne Schule als Ort der Veränderung gesehen.

OE ist ein offenes, planmäßiges, zielorientiertes und langfristiges Vorgehen
im Umgang mit Veränderungsabsichten in einem sozialen System,
wie es die Schule darstellt. Grundlage ist eine gemeinsame

Situationsanalyse und der Ansatz bei den Alltagsproblemen.
Wer sich auf einen OE-Prozess einlässt,

  • nimmt sich die dafür nötige Zeit,
  • bezieht alle Betroffenen aktiv ein,
  • ist bereit, sich und sein Verhalten zu hinterfragen,
  • ist offen für neue Denkansätze und Visionen
  • und ist gewillt, bewusst mehr Freiheit und Verantwortung zu tragen.

OE geschieht immer in einem prozessorientierten Vorgehen,
d.h. alles vollzieht sich in einem gemeinsamen Entwicklungsweg, der immer wieder neu reflektiert und kontinuierlich weitergeführt wird.
Dabei werden alle Einflusskomponenten immer im Systemzusammenhang berücksichtigt und alle als wirksam erkannten Kräfte werden in den Problemlösungsprozess mit einbezogen. Die Betroffenen selbst sind die, welche die Veränderung steuern, und diese Veränderung vollzieht sich in dem Tempo, wie es die Beteiligten schaffen und ermöglichen.
Dieser Entwicklungsweg ist zwar nicht konfliktfrei, aber er hilft, mit Konflikten konstruktiver umzugehen. Er macht damit handlungsfähiger und lässt die schulische Arbeit sinnerfüllter werden.

Wir sind auf diesem Weg und profitieren von den guten Erfahrungen!

“Bevor wir Entscheidungen treffen, nehmen wir uns die Zeit, um uns mit großer Aufmerksamkeit für die Sachlage die Kompetenz zu erwerben, die für eine gute Entscheidung notwendig ist.”

Eine Organisation, die den Heranwachsenden das Lernen vermitteln will, kann dies nur tun, wenn sie selbst lernt. Es gehört also zur professionellen Aufgabe einer jeden Mitarbeiterin und eines jeden Mitarbeiters in der Schule, dazuzulernen.
Das Wissen, die Kompetenz, sind an unserer Schule die Grundlage von Entscheidungen, nicht Rangstufen oder Stellungen in der Hierarchie.
Das setzt voraus, dass man sich Zeit nimmt, um seine Arbeit kritisch zu reflektieren, und dass man mit großer Aufmerksamkeit das Geschehen in der Schule verfolgt und damit erst erkennt, was gut läuft und was verbessert werden kann.

Wir sind achtsam und prüfen,

ob wir die Dinge richtig machen und

ob es überhaupt die richtigen Dinge sind,

ob wir manche Dinge anders machen müssen

oder ob es sinnvoll ist, ganz andere Dinge zu machen!

Vitamin K- Unsere Leitlinien

Wir arbeiten mit den sieben K-Vitaminen

K

ommunikation
Wir arbeiten ständig daran, untereinander, aber auch mit den Kindern, den Eltern und der Öffentlichkeit klar und offen zu kommunizieren.
Wir sind stets offen für das Gespräch und für konstruktive Anregungen -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ompetenz
Unser pädagogisches Wissen und Können entwickeln wir in schulinternen und externen Fortbildungen ständig weiter und holen uns auch Fortbildner in die Schule.
Nur so sind wir auf dem neuesten Stand der Entwicklungen und der Lernforschung -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ollegialität
Eine jede Person im Lehrerkollegium hat ihre Schwerpunkte. Wir arbeiten als Team zusammen und ergänzen uns gegenseitig in dieser Vielfalt. In unserer Schule ist jeder geschätzt, ob Reinigungskraft oder Lehrkraft.
Nur so kann die Organisation Schule Optimales leisten -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

reativität
Nicht alle neuen Ideen erfordern Geld. Wo Geld fehlt, setzen wir kreative Ideen ein oder packen selbst mit an, um unsere Ziele zu erreichen.
Veränderungen beginnen im Kopf, darum sind alle kreativen Impulse willkommen -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

onzepte
Wir werden unterstützt von verschiedenen Institutionen, weil wir nachhaltige Konzepte für fundierte moderne Grundschularbeit entwickeln.
Man unterstützt unsere Maßnahmen, weil man sich davon überzeugt hat, dass wir sorgfältig haushalten, achtsam mit allem umgehen und das Investierte gut angelegt ist -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ooperation
Wir arbeiten eng mit allen Institutionen in unserem Umfeld zusammen, sei es mit den Kindergärten, den verschiedenen Ämtern, den Beratungsstellen oder kompetenten Einzelpersonen.
Damit erweitern wir unsere Kompetenzen -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

K

ritische Evaluation
Laufend überprüfen wir uns selbst in Hinblick auf unsere Ziele. In einem permanenten Dialog verändern wir unser Handeln und passen es den neuen Bedingungen an.
Die Qualität unserer für die weitere Schullaufbahn so entscheidenden Grundschularbeit verbessern wir damit in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess -

zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler!

Zeitkultur in der Schule

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Eltern und Schüler/-innen kennen alle den ZEITdruck und Stoffdruck, unter dem sich heutzutage das vollzieht, was man allgemein “Lernen” nennt. Die permanente ZEITbeschleunigung in der Schule, die Organisation von Lernen durch ZEITmangel, wie sie weitgehend praktiziert wird, verringert permanent das, was einmal “Bildung” hieß. Schulkinder sollen immer mehr, immer früher, immer schneller und immer gleichzeitiger lernen - und können immer weniger, wie Vergleichsuntersuchungen zeigen.

Schüler sind keine Maschinen - sie brauchen ihre Zeiten, Eigenzeiten, um höchste Leistungen zu zeigen und sich als Persönlichkeiten entwickeln zu können. Dass Kinder eine Esskultur vermittelt bekommen, ist meist selbstverständlich; die Notwendigkeit, eine Zeitkultur zu pflegen, wird aber in der Regel ohne Rücksicht auf die negativen Folgen für das Kind ausgeblendet. Sind die für Kinder und Schule Verantwortlichen vielleicht selbst nicht zur Pflege einer eigenen Zeitkultur in der Lage? Ist womöglich ihre eigene Zeitkompetenz nicht über das Primitivstadium des Zeitmanagements hinausgekommen?

Wir in der HASLACHSCHULE entwickeln sehr bewusst unsere ZEITkompetenz und die unserer Schülerinnen und Schüler - das nennen wir Zeitkultur. Wir sehen darin eine zentrale formende Aufgabe, indem wir uns bemühen, als Gestalterin der eigenen ZEIT vorzuleben, wie man mit der eigenen ZEIT umgehen sollte.

“Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.” (F.Nietzsche vor über 100 Jahren)

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Inhalte des ganzen Beitrages: “Lernen in der Zeitkultur-Schule des 21. Jahrhunderts” und “Über die Entsinnlichung der Zeiterfahrungen beim Kind”

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Unsere Umweltleitlinien (seit 2001)

1.     Wir, die Lehrer/-innen, Schüler/-innen und Angestellten der HASLACHSCHULE wollen mit unserer Arbeit einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Situation unserer Umwelt leisten. Daher wird eine stetige Verbesserung der Umweltsituation und eine regelmäßige Kontrolle der Umwelteinwirkungen, die von unserer Schule ausgehen, angestrebt. Außerdem verpflichten wir uns, die Umweltvorschriften einzuhalten.

2.     Wir lernen an unserer Schule jetzt und in Zukunft  laufend, wie sich unser tägliches Handeln auf die Umwelt auswirkt. Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte, Angestellten und Eltern sollen zu einem umweltverantwortlichen Handeln bewegt werden, um so die Auswirkungen des Schulbetriebes auf die Umwelt zu reduzieren.

3.     Wir versuchen in allen Bereichen des schulischen Alltags Abfälle zu vermeiden, Ressourcen wie Energie und Wasser einzusparen und im täglichen Schulbetrieb die von uns eingesetzten Lehr- und Lernmaterialien sparsam einzusetzen bzw. -wenn möglich- mehrfach zu nutzen.

4.     Wir wollen an der HASLACHSCHULE die vorhandenen Biotope pflegen und Bepflanzungen erweitern. Darüber hinaus wollen wir den Anteil der versiegelten Fläche verringern, um so Pflanzen und Tieren mehr Lebensraum zur Verfügung zu stellen. Wir sind der Überzeugung, dass dies auch ein Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden ist.

5.     Wir wollen die außerschulischen Benutzer unseres Schulgebäudes, der Außenanlagen und der Sportstätten in unsere Bemühungen zur Umsetzung des Umweltschutzes aktiv einbinden.

6.     Wir werden die an unserer Schule tätigen Dienstleistungsunternehmen zu ressourcensparendem und umweltbewusstem Handeln anhalten. Bei den eingesetzten Materialien werden wir auf die Verwendung von ökologisch verträglichen Produkten drängen.

7.     Wir bemühen uns auch um einen offenen Dialog mit den Nachbarn. Daneben kommen wir an HASLACHSCHULE unserer Verantwortung gegenüber der interessierten Öffentlichkeit nach, indem wir unsere neu gewonnenen Erfahrungen und Vorhaben an andere Lehrkräfte, Schulen und die Medien weitergeben.

HASLACHSCHULE / 2001

Schule mit Umweltmanagementsystem EMAS

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Im Jahr 2001 wurde die HASLACHSCHULE zertifiziert und validiert nach dem von der EU erstellten Umweltmanagementsystem nach EMAS (Öko-Audit). Dieses vorwiegend in der Wirtschaft angesiedelte Verfahren gehört zu den anspruchsvollsten Audits und übertrifft die Anforderungen nach ISO14.001 (Umweltmanagement).

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Das Zertifikat sollte in Abständen auf seine Gültigkeit überprüft werden (Revalidierung), was wir uns als Schule leider finanziell nicht mehr leisten können.  Wir erhalten aber auch weiterhin durch laufende Projekte und Evaluation unseren hohen Umweltqualitätsanspruch.

Mehr über: “Unser Öko-Audit” und “Unsere Umweltleitlinien” im ganzen Beitrag:

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Unser Schulprogramm im Überblick

Unsere Ziele als HASLACHSCHULE haben wir Lehrkräfte in einer Waben-Übersicht zusammengestellt. Wir haben uns gefragt, was unsere Schule auszeichnet und weiter auszeichnen soll. Dabei haben wir nicht den Anspruch, alles bereits perfekt umgesetzt zu haben. Auch ist unsere Arbeit einer laufenden Veränderung unterworfen. In Abschnitten setzen wir immer wieder andere Schwerpunkte. Aber wir kennen ein Ziel und arbeiten darauf hin. Der Weg dorthin ist für uns bereits der erste Schritt zum Ziel.ziele-der-schule_waben.jpg

Die in dieser Waben-Übersicht in Kurzform genannten Ziele werden im folgenden Teil erläutert:

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Anmerkungen zum Sinn eines Schulprogramms

Auf die Gesellschaft und damit auf jeden einzelnen Menschen kommen in einem rasanten Tempo Entwicklungen zu, die wir heute noch gar nicht überschauen können. Ganz besonders und in erster Linie ist man hier als Eltern gefordert, den jungen Menschen auf die Welt von morgen vorzubereiten. Dies geht aber nicht mehr mit den Denkweisen und Mitteln von gestern. Die Grundschule schafft das Fundament für das künftige Lernen und die alles entscheidende Freude am Lernen.
Selbstverständlich muss die Grundschule die Vermittlung der Kulturtechniken Lesen-Rechnen-Schreiben (wozu auch der Umgang mit den modernen Medien gehört) leisten, und zwar effizient und optimal auf dem Stand der heutigen Lernpsychologie und Pädagogik. Doch schon lange nicht mehr reicht das aus. In der Grundschule geht es um mehr! Es geht um Werte!

Es geht darum, die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen - und sie stehen mitten in der Welt, die ihnen alles ungefiltert anbietet. Ob wir es gut finden oder nicht - wir müssen uns dem stellen und unsere Kinder stark machen, damit sie sich in der Zukunft zu stabilen Persönlichkeiten entwickeln.
In immer stärkerem Maße sind wir gefordert, die Sinne der Kinder zu entwickeln, die Wahrnehmung zu schulen, damit unsere Schülerinnen und Schüler überhaupt in der Lage sind, Unterschiede zu erkennen, selbstbewusst Entscheidungen zu treffen und Prioritäten zu setzen - kurz: sich stets die Wertefrage zu stellen. Das war der Grund, warum wir als Lehrkräfte ein ganzheitliches und umfassendes Wertebild als Zielsetzung unserer Schule zusammengestellt haben, unser Handeln daran orientieren, es in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) optimieren und permanent überprüfen bzw. evaluieren.

„Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er dort ankommt!”

HASLACHSCHULE wird prima(r)forscher-Schule!

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Soeben wurde uns mitgeteilt, dass die Bewerbung unserer Schule als prima(r)forscher-Schule erfolgreich war. Alle ca. 2500 Grundschulen in Baden-Württemberg konnten sich bewerben. 4 Grundschulen, darunter die HASLACHSCHULE, wurden ausgewählt als prima(r)forscher-Schule. Die HASLACHSCHULE bildet nun ein erstes Netzwerk mit drei weiteren Grundschulen in Baden-Württemberg. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und die Deutsche Telekom Stiftung haben dieses Projekt gestartet, um ein Grundschulnetzwerk zu naturwissenschaftlichem Lernen in BW aufzubauen und zu gestalten. Im kommenden Jahr können Partnerschulen von den Erfahrungen dieser ersten prima(r)forscher-Schulen profitieren und sich anschließen. Das Projekt wird zeitgleich in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg durchgeführt, das heißt die HASLACHSCHULE gehört nun bundesweit zu den 12 prima(r)forscher-Modellschulen.
Wir danken an dieser Stelle allen Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel, die sich so zahlreich mit einem unterstützenden Meinungsbeitrag (O-Töne) für die Bewerbungsunterlagen beteiligt haben!

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.primarforscher.de

Zum Sportprofil der HASLACHSCHULE

Bewegungsmangel, unzureichende Ernährung und in dessen Folge ein zunehmender Anteil übergewichtiger Kinder und Jugendlicher, das sind die Auswirkungen eines gesellschaftlichen Wandels, dem sich die Schulen gegenüber sehen. Darauf zu reagieren, dies ist eine der zentralen Aufgaben aller Schularten.Die Sportlehrer der Haslachschule haben deshalb ein schlüssiges Konzept für den Sportunterricht entwickelt, welches von Klasse eins bis vier konsequent und zielbezogen realisiert wird. Eines der Grundprinzipien ist “die bewegte Schule”, die, neben dem regulären Sportunterricht, den Kindern Bewegungsphasen im Klassenzimmer ermöglicht. Die Lehrkräfte der HASLACHSCHULE haben ein Programm aufgestellt, welches garantiert, dass in jeder Klasse mindestens 200 Minuten pro Woche Bewegung angesagt ist. Damit wurde die HASLACHSCHULE durch das Kultusministerium mit dem Zertifikat „Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Profil” ausgezeichnet.

Zum Sportprofil der HASLACHSCHULE

Ein weiteres Grundprinzip umfasst den Sportunterricht mit all seinen Komponenten mit der Zielsetzung, dass die Schüler/innen am Ende der Grundschulzeit die Aktivitäten in ihrem Sportunterricht selbst organisieren können. Die Selbstorganisation umfasst Kenntnisse über:

  • die Ausstattung der Sporthalle
  • die richtige Lagerung der Groß- und Kleingeräte
  • die Sicherheit beim Auf- und Abbau der Geräte
  • die Ziele sportlicher Betätigung
  • die Organisation von Sportstationen
  • die Organisation und Durchführung von Wettkämpfen
  • die Bewertung sportlicher Leistungen

Der Sportunterricht ist so geplant, dass stets alle Schüler/innen aktiv sind. Um diese Ziele erreichen zu können, haben die Sportlehrer das Umfeld in der Sporthalle für die Kinder klar und übersichtlich strukturiert und die Handhabung aller sportlich relevanten Tätigkeiten über die vier Grundschuljahre hinweg beständig eingeübt.
Damit verknüpft ist eine intensive Teamarbeit unter den Sportlehrern, die sich gleichzeitig auf die unterrichtliche Tätigkeit entlastend auswirkt.

Am Ende jeder Klassenstufe haben die Kinder bestimmte Fertigkeiten gelernt und Fähigkeiten entwickelt, auf die der übernehmende Sportlehrer/in aufbauen kann. Der Sportunterricht ist so ähnlich strukturiert wie der Lese-Schreib- und Rechenlehrgang, bei dem am Ende eines Schuljahres die vorgegebenen Ziele im Wesentlichen erreicht sein müssen.

Eindrücke aus dem Sportunterricht finden Sie in der Bildgalerie !

Das Leitbild der HASLACHSCHULE

Gemeinsam auf dem Weg

Das Leitbild der HASLACHSCHULE ist vom Lehrerkollegium, dem Elternbeirat, dem Schulpersonal in einem längeren gemeinsamen Prozess entwickelt und von der Gesamtlehrerkonferenz, dem Elternbeirat und der Schulkonferenz Anfang 2005 als bindend verabschiedet worden.

Das Leitbild will….
…. die gemeinsamen Werte, Ziele und Visionen unserer Schule aufzeigen.
…. offen legen, was wir unter Bildung und Erziehung verstehen.
…. der Entwicklung der Schule als Orientierung dienen.
…. der Öffentlichkeit das Profil unserer Schule näher bringen.

Eingangshalle

Gemeinsam auf dem Weg

Gemeinsam mit den Eltern und unseren außerschulischen Partnern wirken wir darauf hin, die Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Wertschätzung
Wir gehen liebevoll und freundlich miteinander um, indem wir die Persönlichkeit des Anderen achten. Das schließt auch ein, dass Dinge sorgsam behandelt werden.
Persönlichkeitsentfaltung
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Raum und Zeit für die angemessene Entfaltung der Persönlichkeit der Kinder zu schaffen
Selbständigkeit
Uns ist es wichtig, die Kinder zu selbständigem Denken und Handeln anzuleiten.
Kreativität

Zusammen mit den Eltern sind wir bemüht, die natürliche Kreativität der Kinder in allen Bereichen zu fördern und weiter zu entwickeln.
Demokratiehandeln
Wir ermöglichen es den Kindern, Verantwortung für ihr Tun und die Auswirkungen ihres Handelns auf die Gruppe zu erkennen und zu übernehmen.
Lernfreude
Unser Ziel ist es, die Kinder zu befähigen, ihr Lernen eigenverantwortlich zu organisieren, Neugier zu wecken und Freude am Lernen und an der Leistung zu entwickeln.
Gesundheit
Wir wollen die Kinder dabei unterstützen, ein Bewusstsein für ihren Körper und ihre Gesundheit zu entwickeln.

Die Leistungen der HASLACHSCHULE im Einzelnen

Weil jeder Mensch einmal eine Schule besucht hat, glaubt auch jeder zu wissen, wie Schule funktioniert. Gerade deshalb aber gibt es über kaum einen Bereich so viele Vorurteile wie über Schule und Lehrer. Aber wird jeder, der einmal durch den Wald spaziert, dadurch gleich zum Förster?

Wir haben einmal zusammengestellt, welche Leistungen die HASLACHSCHULE so täglich anbietet, und wollen damit aufzeigen, dass Schularbeit mehr ist als “nur unterrichten”.

Klicken Sie aber den Beitrag nur an, wenn Sie sich Zeit genommen haben und bereit sind, Vorurteile abzulegen!

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