Beiträge der Kategorie ‘Fordern und fördern‘
Mittwoch, den 31. März 2010
Nicht nur an Universitäten unterrichten Professoren. An unserer HASLACHSCHULE durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3B eine besondere Englischstunde erleben. Prof. Dr. Günter Gerngross, der Autor des an der HASLACHSCHULE genutzten Englischlehrwerks „Playway”, hielt die Einführungsstunde zum Thema „The weather”. Ganz besonders interessant war dies für den Klassenlehrer Herrn Straub, der selbst durch seine bilinguale Ausbildung eine hohe Fremdsprachenkompetenz besitzt, an der HASLACHSCHULE ein zukunftsfähiges Fremdsprachenkonzept etabliert hat und die schulinterne Englisch-Fortbildung leitet.

Professor Doktor Gerngross arbeitete bis 2001 an der Pädagogischen Hochschule in Graz und bildet seitdem in verschiedenen europäischen Ländern Lehrer hinsichtlich des frühen Fremdsprachenerwerbs aus. Auch ist er - zusätzlich zum Lehrwerk „Playway” - Autor zahlreicher Aufsätze und Fachbücher zur Thematik. Im Rahmen einer Vortragsreihe, die ihn durch verschiedene Städte in Baden-Württemberg führte, lud das Lehrerkollegium diesen Spitzenfachmann zu einer Englischstunde in die HASLACHSCHULE ein. Eindrücklich demonstrierte Prof. Gerngross hierbei, wie wichtig es ist, den Spracherwerb durch Darbietung möglichst vieler mit der Sprache verknüpfter Reize zu unterstützen. „Ziel ist”, so Gerngross, „die Sprache in möglichst vielen Hirnregionen zu verankern.” Mimik und Gestik des Professors trugen während der Stunde ebenso dazu bei, wie das Hören der Worte und Sätze oder die visuelle Unterstützung durch passende Bildkarten. Aktiv wurden dann die Schülerinnen und Schüler beim Nachsprechen, bei passenden Bewegungen zum englischen Wort oder gegen Ende der Stunde sogar schon beim Lesen und Vorlesen. „Zwar sollen die Kinder im dritten und vierten Schuljahr auch behutsam an die Schrift herangeführt werden”, erläuterte Gerngross im Gespräch mit Kollegium und Schulleitung seinen didaktischen Ansatz, „primäres Ziel ist jedoch die sich anbahnende Kompetenz der Kommunikation in der Fremdsprache.”
Dies entspricht auch dem Ziel, welchem sich die HASLACHSCHULE seit Einführung des Englischunterrichts an der Grundschule verpflichtet sieht.
Link zum SCHWARZWÄLDER BOTEN:
http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=78821&artId=14776803
Kategorie Allgemeines, Fordern und fördern, Leitbild-Leitlinien, Organisationsentwicklung, Unterrichtseinblicke |
Dienstag, den 26. Januar 2010
Bei den Bezirksmeisterschaften der Schachspieler wurde Leo Weinberger , der amtierende Grundschulstadtmeister, Bezirksmeister der Gruppe U12. Bei der U10 setzte sich Eugen Gerb an die Spitze. Beide entstammen der Schachgruppe der HASLACHSCHULE.

(Foto aus früherem Schachwettkampf)
Kategorie Allgemeines, Fordern und fördern, Sport und Bewegung |
Dienstag, den 28. Juli 2009
Am vorletzten Schultag wurden den Schülerinnen und Schülern, die erfolgreich am Schachkurs teilgenommen hatten, ihre Diplome verliehen. Das Bauerndiplom erhielten fünf Schulkinder. Das Turmdiplom, welches man nur erhält, wenn man schon weiter fortgeschritten ist im Schachspiel, erhielten ebenfalls fünf Kinder. Wir gratulieren allen zu ihrem Erfolg!

Die erfolgreichen Schachspieler mit Bauerndiplom: Gabriel F., Fabien F., Luzia W., Svenja S. und Sophia T.

Die Super-Schachspieler mit Turmdiplom: Daniel N., Leo W., Marc O., Frank H. und Lisa T.
Kategorie A-Nur für Schüler/innen, Fordern und fördern, Schulleben-Feste und Feiern, Sport und Bewegung |
Donnerstag, den 30. April 2009
In der HASLACHSCHULE können die Schülerinnen und Schüler den “Schlagzeug-Führerschein” erwerben, wenn sie einfache Musikstücke am Schlagzeug begleiten können.

Dazu muss man in der Lage sein, Füße und Hände so zu koordinieren, dass sie ganz voneinander unabhängig die unterschiedlichen Trommeln des Schlagzeugs bedienen können. Dies ist ein hervorragendes “Überkreuz-Gehirntraining”, welches vielen Kindern schwer fällt. In diesem Jahr haben besonders viele Kinder diese hohen Anforderungen erfüllt. Während es in früheren Jahren gerade einmal 10% der Schüler/innen einer Klasse schafften, gelang es in diesem Jahr in einzelnen Klassen über 60 % der Schüler/innen.
Die “Schlagzeug-Führerscheininhaber” finden sich in der Bildgalerie hier!
Kategorie A-Nur für Schüler/innen, Fordern und fördern, Musikalische Förderung |
Dienstag, den 31. März 2009
Lisa und Leo mit dem Pokal der Stadtmeisterschaft!

Kategorie A-Nur für Schüler/innen, Fordern und fördern, Sport und Bewegung |
Montag, den 16. Februar 2009
In der Schule hast du den Pinguin in der mit Wasser gefüllten Plastikflasche und das Teufelchen in der Glasflasche kennen gelernt. Wenn man die Plastikflasche zusammendrückt, sinkt der Pinguin nach unten, lässt man los, dann steigt er wieder nach oben. Das Teufelchen sinkt nach unten, wenn man oben auf den Gummistopfen drückt. Pinguin und Teufelchen sind aus Glas hergestellt und innen hohl; sie haben auf dem Rücken ein kleines Loch, durch das Wasser hinein- und herauskommen kann.
Frage: Wie kommt es, dass die Figuren sinken, wenn man das Wasser zusammendrückt?

Dieses Experiment kannst du selbst nachbauen, um zu verstehen, was dabei passiert :
Schneide eine leere Tintenpatrone unten ab und stecke eine umgebogene Büroklammer in die Öffnung - dann hast du schon einen funktionsfähigen Flaschentaucher. Augen, Mund und Nase kannst du ja auch noch anmalen. Fülle eine Flasche mit Wasser, setze deinen “Flaschentaucher” hinein und verschließe die Öffnung mit einer Gummikappe.
Übrigens: Du kannst auch ein Stück Apfelsinenschale ausschneiden, Augen, Nase und Mund anmalen und fertig ist der Flaschentaucher! Aber Achtung - er funktioniert nur einen Tag lang, bis keine Luft mehr in der Schale ist!

Mitte März veröffentlichen wir hier die treffendste Erklärung, die uns eine oder einer von euch gegeben hat. Vielleicht erfindest du aber noch ganz andere Flaschentaucher! Zeige deine Flaschentaucher den anderen Kindern in der Schule !
Kategorie A-Nur für Schüler/innen, Experiment des Monats, Fordern und fördern, Prima(r)forscher - Experimentierwerkstatt, Unterrichtseinblicke |
Sonntag, den 16. November 2008
Die Lehrerinnen und Lehrer an der Grundschule beherrschen eine besondere Kunst: Sie unterrichten Kinder aus allen Begabungsbereichen: Das Kind, welches eine besondere Förderung benötigt, genauso wie das Kind, welches leicht lernt und ständig gefordert werden muss.Sie unterrichten aber nicht nur, sondern wirken maßgeblich an der Erziehung der Kinder mit und vermitteln die Werte, welche die späteren Erwachsenen einmal im Leben als sozial verantwortliche Persönlichkeiten auszeichnen.Dass dieses Lernen in gemischten Gruppen, kennzeichnend für die Gesamtschule, erfolgreich ist, zeigen die positiven Ergebnisse der IGLU-Untersuchungen (siehe auch: PISA-IGLU-Schulpolitik)!
Welchen Weg unsere Schulkinder einmal gehen werden, wissen wir nicht.  Darum sagen wir an der HASLACHSCHULE:

Kategorie Fordern und fördern, Organisationsentwicklung, PISA-IGLU-Schulpolitik |
Sonntag, den 16. November 2008
Überall schallt es: „Deutschland darf nicht abhängen! Wir müssen etwas tun für hochbegabte Kinder! Die „Elite” muss gefördert werden!” Und so entstehen Elite-Universitäten, für Kinder werden Kinder-Unis und Hochbegabtenprogramme veranstaltet, man schult möglichst mit 5 Jahren ein und die Medien stürzen sich auf sogenannte Wunderkinder, die dann als Vorbilder herausgestellt werden.
Immer mehr Eltern werden verunsichert und glauben, sie versäumten etwas, wenn ihr Kind den letzten freien Nachmittag nicht noch mit einem Hochbegabten-Spezialprogramm verbringt.

So oder so?

An unserer Schule sehen wir durchaus, dass es Kinder mit unterschiedlichen Begabungen und Lernvoraussetzungen gibt. Deshalb vergeben wir aber bewusst nicht den Stempel „Hochbegabt!”, weil die Persönlichkeit eines Kindes wesentlich mehr umfasst als nur die Fähigkeit, Wissen anzuhäufen.
Auch wenn es die Medien anders darstellen: Wer bei „Wer wird Millionär” alle Fragen beantworten kann, ist noch lange nicht gebildet! Im übrigen gibt es hochbegabte Bankräuber und hochintelligente kriminelle Wirtschaftsmanager, denen aber offensichtlich wichtige Kompetenzen fehlen.
Bildung umfasst mehr als das, womit man heute sogenannte Hochbegabte schmückt!
Darum machen wir an unserer Schule zahlreiche Angebote für alle unsere Schüler statt nur für sogenannte Hochbegabte. Auch im Unterricht differenzieren unsere Lehrkräfte so, dass der gefordert wird, dem das Lernen leichter fällt, und der gefördert wird, der beim Lernen mehr Zeit braucht!
Und in besonderen Fällen raten wir auch dazu, die Eingangsstufe um ein Jahr abzukürzen.
Ein jedes Kind ist begabt - wir sehen unsere Aufgabe gerade darin, im Kind alles das zu entwickeln, was in ihm an Möglichkeiten angelegt ist! Darum nennen wir uns nicht einfach „Grundschule”, sondern: „Entwicklungszentrum für Begabungen”.
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Kategorie Fordern und fördern, Leitbild-Leitlinien, Organisationsentwicklung, PISA-IGLU-Schulpolitik |