Anmerkungen zum Sinn eines Schulprogramms
Auf die Gesellschaft und damit auf jeden einzelnen Menschen kommen in einem rasanten Tempo Entwicklungen zu, die wir heute noch gar nicht überschauen können. Ganz besonders und in erster Linie ist man hier als Eltern gefordert, den jungen Menschen auf die Welt von morgen vorzubereiten. Dies geht aber nicht mehr mit den Denkweisen und Mitteln von gestern. Die Grundschule schafft das Fundament für das künftige Lernen und die alles entscheidende Freude am Lernen.
Selbstverständlich muss die Grundschule die Vermittlung der Kulturtechniken Lesen-Rechnen-Schreiben (wozu auch der Umgang mit den modernen Medien gehört) leisten, und zwar effizient und optimal auf dem Stand der heutigen Lernpsychologie und Pädagogik. Doch schon lange nicht mehr reicht das aus. In der Grundschule geht es um mehr! Es geht um Werte!
Es geht darum, die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen – und sie stehen mitten in der Welt, die ihnen alles ungefiltert anbietet. Ob wir es gut finden oder nicht – wir müssen uns dem stellen und unsere Kinder stark machen, damit sie sich in der Zukunft zu stabilen Persönlichkeiten entwickeln.
In immer stärkerem Maße sind wir gefordert, die Sinne der Kinder zu entwickeln, die Wahrnehmung zu schulen, damit unsere Schülerinnen und Schüler überhaupt in der Lage sind, Unterschiede zu erkennen, selbstbewusst Entscheidungen zu treffen und Prioritäten zu setzen – kurz: sich stets die Wertefrage zu stellen. Das war der Grund, warum wir als Lehrkräfte ein ganzheitliches und umfassendes Wertebild als Zielsetzung unserer Schule zusammengestellt haben, unser Handeln daran orientieren, es in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) optimieren und permanent überprüfen bzw. evaluieren.
„Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er dort ankommt!”
